EN DE

WeBlog

Teures Wohnen in der Stadt: Der Zürcher Mietgraben vertieft sich

Menschen, die schon länger in ihrer Wohnung leben oder bei einer Genossenschaft eingemietet sind, stehen gegenüber Wohnungssuchenden zunehmend besser da. Das zeigt eine neue Erhebung.

Für Wohnungssuchende, die keiner Genossenschaft angehören, wird „das Wohnen in Zürich teurer und teurer“. So stand es gestern im Tages-Anzeiger.

Faszinierend an dem Artikel ist, wie die ideologische Brille die Fakten zwar erkennt, wichtige Zusammenhänge aber nicht.

Dass der freie Wohnungsmarkt womöglich wegen des hohen Prozentanteils der Genossenschaften teurer wurde (= künstlich verknapptes Angebot versus steigende Nachfrage), kommt dem Genossen aus der Redaktion nicht in den Sinn…

Derweil wollen die Genossen in Dietikon mit ihrer „Volksinitiative für bezahlbares Wohnen“ und dem Referendum gegen den Gestaltungsplan Lägernstrasse“ das (eigentlich abschreckende) Beispiel von Zürich wiederholen. Ich bleibe dabei: Wohnen ist ein Menschenrecht. Damit macht man keine waghalsigen Experimente.

Deshalb Ja zum Gestaltungsplan Lägernstrasse. Mehr dazu auf der Website des Komitees Ja zum Gestaltungsplan Lägernstrasse: www.LaegernstrasseJa.ch

%d Bloggern gefällt das: