Dietiker Gemeinderat diskutiert über das Littering-Problem

Das war eine der emotionalsten Debatten bisher. Dabei hatte ich doch nur gefragt, ob die Polizei – wenn sie sowieso schon kontrolliert, ob Autofahrer an der Heimstrasse die Busspur missbrauchen – nebenbei auch noch darauf achtet, ob Zigarettenstummel auf die Strasse geworfen werden. Aus den aufgebrachten Voten mancher Kollegin oder Kollegen bin ich bis jetzt noch nicht schlau geworden, ob sie es nun gut finden, gegen solches Verhalten vorzugehen oder nicht. Das ist sicher nicht das Ende der Debatte. Das Ziel muss eine saubere Stadt sein, in der sich die Menschen wohlfühlen und die dadurch umso attraktiver wird.

Mehr dazu:

www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/dietikon-harte-bussen-oder-praevention-das-littering-problem-loest-im-gemeinderat-intensive-diskussionen-aus-ld.2274179

Engagiert für Dietikon und fürs Limmatfeld – ein Rückblick

Engagiert für Dietikon und fürs Limmatfeld – ein Rückblick
Seit vier Jahren bin ich nun bald Mitglied des Dietiker Stadtparlaments, des Gemeinderats. Wie es sich gehört, hatte ich im Wahlkampf diverse Versprechen abgegeben. Nun ist es Zeit für einen Rückblick. Was habe ich getan, was konnte ich erreichen? Mein Slogan «Fürs Limmatfeld in den Gemeinderat» war ein Versprechen, mich für das neue Quartier Limmatfeld einzusetzen. Mein erster politischer Vorstoss war schon gleich ein Postulat. Im Unterschied zu einer Interpellation – einer Frage an den Stadtrat, die im Gemeinderat begründet und diskutiert wird – bedeutet ein Postulat eine konkrete Aufforderung an den Stadtrat, einen Bericht zu erstellen. Mit dem Postulat Gesamtkonzept Rapidplatz (im Limmatfeld) wollte ich erreichen, dass die Massnahmen zur Belebung des Rapidplatzes aufeinander abgestimmt werden sollten, indem zuerst ein Konzept erstellt wird. Zwar wurde dies durch den Stadtrat befürwortet, aber das Konzept trotzdem nie erstellt. Stattdessen flossen die Überlegungen ein in den Dialog Stadtentwicklung, der ein Handbuch zur Freiraumgestaltung produzierte. Dieses in Kombination mit Leitplanken für den Rapidplatz haben zu ersten Massnahmen auf dem Rapidplatz geführt, die aufeinander abgestimmt werden konnten. Weitere werden folgen. Bei der Interpellation Sauberkeit Arkaden Heimstrasse (Interpellation) ging es mir um Unterstützung für das lokale Gewerbe, das sich über eine mangelnde Reinigung  vor den Geschäften beklagte. Die Stadt ist dort nicht zuständig, der Stadtrat versprach aber, sich bei den Verwaltungen für eine Besserung einzusetzen. Es passierte zwar lange Zeit nicht viel, aber die Situation ist heute besser als damals. Interessant war in diesem Zusammenhang die mitgelieferte Karte der Besitzverhältnisse der Flächen im Limmatfeld, die mich zum nächsten Thema führt. Parkplätze Limmatfeld (Interpellation) – dies war am 7. Juni 2018 ein Appell an den Stadtrat, entweder wieder Verhandlungen mit der Halter AG aufzunehmen oder sie zu verklagen, damit die Stadt endlich in den versprochenen Besitz der Parkplätze kommt, damit sie dort Blaue Zonen für die Einwohner einrichten kann und der besucherunfreundliche Bussenterror ein Ende findet. Bei diesem Thema mussten wir seitens Quartierverein Limmatfeld dranbleiben und nachdoppeln, aber wie es aussieht, wurde eine Lösung gefunden, die nach den Wahlen umgesetzt werden soll. Man darf gespannt sein. Ebenfalls am 7. Juni 2018 reichte ich noch eine Interpellation Standortförderung Limmatstadt AG ein, bei der es mir darum ging, sicherzustellen, dass dieses private Unternehmen die Steuergelder für die Standortförderung korrekt verwendet und nicht einseitig zur Unterstützung der dahinter steckenden Bauunternehmung. Insbesondere kritisierte ich, dass die Limmatstadt AG keine Vorstellung hatte, was das Limmattal einzigartig macht – eine Grundvoraussetzung für gutes Marketing. Seitdem hat sich auch hier einiges gebessert. Im Juli 2020 folgte eine Interpellation Bilanz Standortförderung durch die Limmatstadt AG. Im September 2018 folgte die Interpellation Infrastruktur-Unterstützung durch die Stadt für Quartiervereine woraufhin der Stadtrat versprach, neue und bestehende Quartiervereine bei Bedarf zu unterstützen, wenngleich sie korrekterweise vor allem durch Gemeinsinn getragen sein sollen. Eher ein Nebengleis war meine Interpellation zur Altlastensituation in Dietikon. Hintergrund war eine gewisse Besorgnis in der Bevölkerung aufgrund überraschend aufgetauchter Altlasten auf dem ehemaligen MADAG-Areal. Ein weiteres Versprechen lautete «Nachhaltige Arbeitsplätze durch Innovation». Diesem Ziel diente die Interpellation Umweltschutz schafft Arbeitsplätze. Schon 2016 hatte ich daran mitgearbeitet, Dietikon zu einem Zentrum für innovative Firmen im Bereich Nachhaltigkeit zu machen. Denn es gab und gibt in der Schweiz noch keinen Cluster für solche Firmen, einen Ort, an dem viele von ihnen ihren Sitz haben und sich untereinander austauschen können. Verschiedene Startups signalisierten mir hier einen Bedarf. Also arbeiteten der damalige Standortförderer Michael Seiler, im Auftrag von Alt Stadtpräsident Otto Müller, und ich an einem entsprechenden Konzept. Als ich Mitglied des Gemeinderats wurde, wäre das zu politisch gewesen und ich musste mich auf die Rolle zurückziehen, für die Idee möglichst viele Unterstützer zu bekommen. Weil es zu lange zu langsam vorwärts ging, reichte ich die Interpellation ein. Kurz danach wurde bekannt, dass die neue Wirtschaftsstrategie von Dietikon beinhaltet, dass unsere Stadt zum Cleantech Cluster werden soll. Aktuell befindet sich der Trägerverein kurz vor der Gründung. Mit meinem Netzwerk im Startup-Bereich und weil ich als Mitglied der Venture Kick Jury ständig neue Startups aus diesem Bereich kennenlerne, kann ich dann versuchen, diese zu einer Ansiedlung in Dietikon zu bewegen, so dass hier immer mehr nachhaltige Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Ausbrechen der COVID-19-Pandemie 2020 musste das Parlament seinen Betrieb vorübergehend einstellen. Um zu verhindern, dass dies nochmals vorkommen könnte, organisierte ich eine virtuelle und fiktive Gemeinderatssitzung mit echten Mitgliedern des Dietiker Gemeinderats zur Unterstützung des Projekts «Pandemia Parliament». Die Medien berichteten. Im Februar 2021 folgte ein Postulat «Die kühle Stadt ist attraktiv». Darin fordere ich den Stadtrat auf, im Rahmen der Stadtentwicklung eine Strategie vorzulegen, die der Zunahme der Hitzetage aufgrund des Klimawandels gerecht wird, um die Lebensqualität unserer schönen Stadt auch in Zukunft zu erhalten. Die Antwort darauf fiel nur teilweise zufriedenstellend aus. Im Kommunalen Richtplans seien entsprechende Richtlinien enthalten. Jedoch bezieht sich z.B. Kapitel 4.13 auf neue – zukünftige – Bauten und Anlagen. Bestehende Bauten und Anlagen werden beim städtischen Klimamanagement nicht berücksichtigt. Doch auch sie beeinflussen die Lebensqualität und damit die Standortattraktivität des Wirtschaftsstandorts Dietikon. Der Kommunale Richtplan deckt deshalb nur die eine Hälfte dessen ab, was zu beachten ist. Die andere Hälfte fehlt. Eine übergeordnete Strategie würde beides gemeinsam betrachten und anhand klarer Zielvorgaben vielleicht auch noch weitere Massnahmen beschreiben. Bei diesem Thema wird es in Zukunft noch einiges zu tun geben. Im Juli wollte ich wissen (Kinderspielplatz auf dem Rapidplatz (Beantwortung Kleine Anfrage), was mit dem Budget von 49’000 Franken für einen Spielplatz auf dem Rapidplatz gemacht wurde, das ich in einer Kampfabstimmung mit knapper Mehrheit im November 2019 für das Budget 2020 durchsetzen konnte. Wie erwartet bekannte der Stadtrat, dass damit der Pumptrack auf dem Rapidplatz bezahlt wurde. Ich finde das einen guten Kompromiss, denn der Pumptrack hat den Platz wirklich belebt und es gibt dort immer viele Kinder, die dort spielen. Ebenfalls im Juli wollte ich wissen, ob das öffentliche WLAN, das als Teil einer Smart City Dietikon verkündet wurde, auf einem Smart City Konzept beruht (Smart City Konzept (Interpellation). Die Interpellation wurde vor wenigen Tagen beantwortet, kurz nachdem tatsächlich ein solches Konzept ausgearbeitet wurde. Ich werde mir nun noch anschauen, wie gut dieses Konzept ist. Mit Impfen und Schützen (Kleine Anfrage) wollte ich im August anregen, dass die Verwaltung sich für eine Verbesserung der katastrophal schlechten Impfquote in Dietikon einsetzt, doch leider ohne Erfolg. Meine letzte Interpellation in der laufenden Legislatur befasst sich wieder mit dem Limmatfeld. Ich wollte wissen, ob Polizeikontrollen gegen Zigarettenstummel entlang der Heimstrasse möglich seien. Denn Autofahrer, die dort im Stau stehen, werfen oft Zigarettenstummel auf die Strasse, und wenn die Polizei den Verkehr dort kontrolliert, was sie immer wieder tut, könnte sie auch gleich noch darauf achten. Die Interpellation ist noch nicht beantwortet. Noch nicht auf der Website der Stadt Dietikon veröffentlicht ist meine letzte Kleine Anfrage, mit der ich die Schulleitung auffordere, an den Dietiker Schulen repetitive Tests gegen die Ausbreitung des Corona-Virus durchzuführen. Die Limmattaler Zeitung berichtete. Eine Auswertung der Anzahl politischer Vorstösse hat schon im Frühling 2020 ergeben, dass bei einer Zahl von 36 Gemeinderatsmitgliedern jeder achte Vorstoss von mir alleine eingereicht wurde. Ich kann damit ruhigen Gewissens behaupten, von allen Gemeinderatsmitgliedern der für Dietikon und das Limmatfeld engagierteste Gemeinderat gewesen zu sein. Davon hat auch die FDP-Fraktion profitiert, denn 29 Prozent aller Vorstösse kamen von unserer Fraktion, obwohl wir nur 4 von 36 Sitzen haben. Das war vor fast einem Jahr. In der Zwischenzeit dürfte sich dieses Verhältnis noch weiter zu unseren Gunsten verschoben haben. Und ich habe meine Versprechen gehalten. Wer mich im Wahlkampf unterstützen möchte, kann hier einen Flyer herunterladen. Auch eine Spende zur Deckung der Kosten ist immer willkommen. Und nicht vergessen: am 13. Februar Liste 4 wählen.  Folgen Sie mir auf meinem BlogFacebook und Twitter oder melden Sie sich jetzt für meinen Newsletter an.

Unterstützen Sie meinen Wahlkampf und meine politische Arbeit mit Ihrer Spende. Vielen Dank.

Das CO2-Gesetz ist ein liberales Gesetz – Informationsveranstaltung der FDP Dietikon

Gestern Abend informierten FDP-Präsidentin Petra Gössi und die beiden Ständeräte Ruedi Noser und Damian Müller (LU) an einer öffentlichen Parteiversammlung der FDP Dietikon über die Revision des CO2-Gesetzes, über die wir am 13. Juni abstimmen.

Die sehr gut besuchte Veranstaltung war nach Rückmeldung von Teilnehmenden sehr informativ. Viele Argumente waren für sie neu, insgesamt konnten unsere Vertreter/in in Bern überzeugen, dass es kein liberaleres Gesetz als die jetzige Vorlage geben kann und dass viele Darstellungen und Informationen der Gegner einfach falsch sind.

Wir haben die Veranstaltung aufgenommen und machen sie hiermit öffentlich zugänglich.

„Eine grünere Stadt ist kühler und attraktiver: Metzinger reicht Postulat ein“

„Dietikon soll eine Strategie vorlegen, um mehr Grünflächen zu schaffen, fordert FDP-Gemeinderat Peter Metzinger in einem Postulat. Mit einem grünen Band liesse sich der zukünftigen Hitzeentwicklung entgegenwirken.“ Aber auch andere Massnahmen sollen geprüft werden. Letztendlich braucht es eine Strategie.

So berichtete gestern die Limmattaler Zeitung über ein Postulat von mir, das ich am Donnerstag einreichte, und das von 15 Mitgliedern des Gemeinderats unterzeichnet wurde.

Mehr dazu in der Limmattaler Zeitung:

https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/dietikon-eine-gruenere-stadt-ist-kuehler-und-attraktiver-ld.2101830

«Jetzt geben wir gemeinsam Gas für eine saubere Energiezukunft.»

So steht es auf der Website der KVA Limeco in Dietikon. Und weiter: „In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower realisiert Limeco in Dietikon die erste industrielle und kommerziell betriebene Power-to-Gas-Anlage der Schweiz. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir zur treibenden Kraft für die Energiewende.“

Power-to-Gas bedeutet, dass überschüssiger, erneuerbarer Strom, den man nicht speichern kann, neu genutzt wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Den Wasserstoff kann man direkt verwenden oder lässt ihn noch mit CO2 aus der Luft reagieren und erhält dann synthetisches Erdgas (Methan). Produziert man – mit einem anderen Anlagetyp – Diesel, Benzin, Kerosin, Wachs, Plastik oder Paraffin, spricht man von Power-to-Liquid oder Power-to-X, was der übergeordnete Begriff für alle möglichen Endprodukte ist.

Auf dem Areal des Limmattaler Regiowerks Limeco in Dietikon entsteht nun die bis anhin grösste Power-to-Gas-Anlage der Schweiz mit einer Elektrolyse-Leistung von 2,5 Megawatt (MW). Ab Winter 2021/22 wird sie erstmals synthetisches erneuerbares Gas ins Netz einspeisen.

Beim Projekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower. Mit dem gestrigen Spatenstich haben die Projektpartner einen Meilenstein erreicht. Das Projekt soll aufzeigen, wie Power-to-Gas-Anlagen die erneuerbare Stromproduktion ergänzen und dabei wirtschaftlich betrieben werden können.

Seit 2013 engagiere ich mich beruflich und privat für geeignete politische Rahmenbedingungen zur Förderung von Power-to-Gas. Diese Schlüsseltechnologie für die Energiezukunft hat erst dann eine Chance, wenn die Preisverzerrungen auf dem Markt zugunsten fossiler Energien beseitigt werden.

Fast jedes Mal, wenn ich in diesen Jahren zwischen Rapperswil und Bern an einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema teilnahm, fiel der Name Dietikon als leuchtendes Beispiel für den Bau der ersten industriellen Power-to-Gas-Anlage. Das neue Projekt der Limeco leistet also nicht nur einen Beitrag an die Energiewende, sondern auch an die Promotion unserer Heimatstadt Dietikon als Wirtschaftsstandort mit einem geplanten Cluster für Umwelt und Energie. Man kann also durchaus von einer „runden Sache“ sprechen.

Nun wäre es noch schön, wenn man in Bern merken würde, dass einheimische Energie ein wenig Unterstützung braucht, durch eine Verlängerung der Steuererleichterungen für biogene Treibstoffe («Mineralölsteuerbefreiung») bis 2030 statt nur bis 2023 und dass Power-to-Gas vom Netzentgelt befreit werden muss, möchte man es im grossen Stil nutzen.

Dann wird es eines Tages heissen, dass diese Schlüssel-Technologie ihren Durchbruch in Dietikon erlebte.

— Weiterlesen www.cleanfuelnow.com/post/jetzt-geben-wir-gemeinsam-gas-für-eine-saubere-energiezukunft

Wieso ich im Parlament eine Maske trage

Nachdem die Limmattaler Zeitung heute zum zweiten Mal darüber informierte, dass ich im Dietiker Gemeinderat, dem hiesigen Stadtparlament, als einziger eine Schutzmaske trage, nehme ich dies gerne zum Anlass, das zu tun, weshalb ich diese Maske überhaupt trage: darauf hinweisen, wie hilfreich es wäre, wenn in geschlossenen Räumen alle Personen eine Maske tragen würden.

Persönlich habe ich keine Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19, auch wenn der wirtschaftliche Schaden gross wäre, würde ich über mehrere Wochen ausfallen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zu den wenigen gehören würde, die mit einem milden Verlauf der Erkrankung davonkommen würden. Ich gehöre zu keiner Risikogruppe und wenn eine Grippewelle durchs Land rollt, die viele Personen für zwei Wochen ins Bett zwingt, spüre ich meistens nur ein leichtes Kratzen im Hals, habe vielleicht eine verstopfte Nase und manchmal auch ein wenig leicht erhöhte Temperatur. Nur ganz selten muss ich – für maximal einen Tag – ins Bett. Und COVID-19 soll ja auch nicht schlimmer als eine Art Grippe sein… (Ich weiss natürlich, dass das nicht stimmt, aber wenn mein Immunsystem mit einem Virus gut zurechtkommt, besteht doch gewisse Hoffnung, dass es das auch mit einem anderen tut.)

Seit Jahren habe ich mir angewöhnt, bei (milden) Anzeichen einer Grippeinfektion Besprechungen zu verschieben und mir die Hände zu desinfizieren, wenn ich unbedingt raus muss. Denn auch eine normale Grippe tötet Menschen und ich möchte nicht ein Glied in der Kette der Infektionen sein. Aber bei einer Grippe spürt man es wenigstens, wenn man infektiös ist.

Bei COVID-19 ist es anders. Hier finden viele Übertragungen statt, lange bevor der Infizierte seine Erkrankung bemerkt. Dies kann man nur verhindern, indem man generell die Wahrscheinlichkeit reduziert, durch die Massnahmen, die wir nun genügend kennen.

Aber eine Massnahme, die ebenfalls einen erheblichen Beitrag leisten könnte, wird einfach zu wenig unterstützt: das Tragen von Masken. Würden alle Personen in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, würden sie sich weniger ins Gesicht und an die Augen fassen und vor allem würden sie beim Sprechen, Husten und Niesen ihre Tröpfchen weniger weit schleudern und viele davon würden einfach in den Masken hängenbleiben. Dies kann ganz konkret Infektionen und so genannte Superspreader-Events verhindern.

Darauf möchte ich mit dem Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen explizit hinweisen. Deshalb werde ich auch weiterhin im Gemeinderat eine Maske tragen und hoffe, dass ich Nachahmer finde, denn als Volksvertreter sollten wir uns vorbildlich verhalten, hat erst vor kurzem einer der Stadträte im Gemeinderat gesagt.

Um diesen Artikel abzurunden noch ein Leserbrief, der heute in der Limmattaler Zeitung stand:

Nicht ohne Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Coronakrise: Diverse Artikel zur Lockerung des Lockdowns

Nun also kommt die lang­ersehnte Lockerung aus dem Lockdown. Schiffe, Postauto, Bergbahnen und Gondeln etc. laden zu Ausflügen ein. Für uns ältere Generation ist daran jedoch nicht zu denken, solange der Bundesrat keine Maskenpflicht verfügt. Wir sind gezwungen, auf solche Ausflüge zu verzichten, wollen wir nicht eine Ansteckung im überfüllten ÖV riskieren, wo ein Zweimeterabstand reine Illusion ist. Warum verzichtet der Bundesrat hier auf eine klare Verordnung? Sein höchstes Ziel ist doch, die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren und uns trotzdem wieder etwas Normalität zurückzugeben. Hier vermisse ich einen klaren Entscheid zu Gunsten der Sicherheit in touristischen Angeboten, die wir gerne ohne Ansteckungsgefahr nützen würden.

Paula Rigassi, Basel

Nachbarschaftshilfe im Limmatfeld steht

Medienmitteilung Quartierverein Limmatfeld

Dietikon, 20. März 2020. Der Quartierverein Limmatfeld hat eine COVID-19- Nachbarschaftshilfe organisiert. Kranke Quartierbewohner und Mitglieder von COVID-19-Risikogruppen sollen primär mit Einkäufen versorgt werden. Auf der Website und der Facebook-Seite des Quartiervereins gibt es aktuelle Informationen. Koordiniert wird die Nachbarschaftshilfe von Vereins-Mitgliedern und Limmatfeld-Bewohnern, unterstützt durch den Vorstand
.

Nach einem Aufruf am Montag haben sich bisher rund zwei Dutzend Helferinnen und Helfer gemeldet. Der Quartierverein hat diese in einer WhatsApp-Gruppe zusammengeschlossen, über die die Einkäufe organisiert werden. Risikopersonen und an COVID-19 Erkrankte können ihre Einkaufslisten per E-Mail (qv.limmatfeld@gmail.com) oder Telefon beziehungsweise WhatsApp oder sms auf die Nummer +41767390725 anmelden. Die Bezahlung erfolgt dann per Banküberweisung oder Twint.
Weiterführende Informationen werden nach Möglichkeit auf www.limmatfeld.com immer wieder aktualisiert.

Weitere Informationen:
Peter Metzinger
Präsident Quartierverein Limmatfeld

Die Belebung des Rapidplatzes rückt näher

Der Gemeinderat, das Parlament von Dietikon, hat am Donnerstag meinem Antrag zugestimmt, ein minimales Budget für einen einfachen Kinderspielplatz und Beschattung auf dem Rapidplatz zu reservieren. Ausserdem wurde ein Rahmenkredit für ein temporäres Schulhaus genehmigt.

Nötig ist ersteres, weil man bei der Entwicklung des Limmatfelds durch die Halter AG vermutlich vergass (oder ignorierte?), dass es für den Rapidplatz Massnahmen und Infrastruktur für dessen Belebung braucht. Noch vor kurzem warb die Halter AG auf der Website Limmatfeld.ch damit, der Rapidplatz sei ein lebendiger Platz mit mediterranem Flair…

Es lag wohl auch daran, dass man zu Beginn vor allem Büroflächen schaffen und vermarkten wollte. Nachdem man sich dann eines Tages dieses Irrtums bewusst wurde und das Limmatfeld schliesslich für Wohnungen konzipierte, ging die Tatsache, dass dort Familien mit Kindern wohnen werden, wohl irgendwie unter.

So fehlt bis heute Zentrum des Quartiers ein Kinderspielplatz und generell auch ein Schulhaus. Für letzteres haben wir am Donnerstag im Gemeinderat immerhin einen Rahmenkredit bewilligt. Nun muss 2020 «nur noch» eine Volksabstimmung gewonnen werden.

Aber auch Kinderspielplatz und Beschattung sind noch nicht sicher. Das Parlament hat erst einmal nur ein Budget bewilligt. Ob die Verwaltung nun mit diesem Budget etwas macht, bleibt abzuwarten. Man kann erst einmal nur hoffen, dass der durch das Parlament zum Ausdruck gebrachte Volkswille und die sehnsüchtigen Wünsche der im Limmatfeld lebenden Kinder und Familien endlich erhört werden. Zu viele Jahre sind vergangen, zu viele Familien schon weggezogen. Es wird nun Zeit.

Weiterlesen in der Limmattaler Zeitung:

Das Dietiker Parlament investiert mehr
https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/issue-LT-20191206-article-0253281737-p1140951.html?uid=3478655c-1360-41cd-9fa7-77189f08dc91&Edition=LT

«Ein Schulhaus auf Zeit» und «Das Parlament diskutierte über die Stadtratsantwort zur Interpellation von Peter Metzinger (FDP) mit dem Titel «Umweltschutz schafft Arbeitsplätze».
https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/issue-LT-20191206-article-0253281732-p1140950.html?uid=5ae329a9-afcb-49fa-95cc-72e73b02dd83&Edition=LT


Antwort des Stadtrats auf meine Interpellation “Umweltschutz schafft Arbeitsplätze”

Der Dietiker Stadtrat unterstützt den schon vom früheren Standortförderer gemachten und dann von meinem Fraktionskollegen Olivier Barthe und mir weiter diskutierten Vorschlag, aus Dietikon ein Cluster für innovative Unternehmen und Startups aus den Bereichen Energie und Umwelt zu machen.

Hier der dazugehörige Zeitungsartikel, der die Antwort des Stadtrats sehr gut zusammenfasst:

Noch fehlt dem Cluster die Heimat — Dietikon führt erste Gespräche wegen Cluster-Standort

Und hier noch der Link zur Original-Quelle, meiner Interpellation und der Antwort des Stadtrats:

https://www.dietikon.ch/verwaltungpolitik/politik/legislative/politbusiness/802228

P.S. Wer noch nicht gewählt hat: morgen unbedingt Ruedi Noser als Ständerat wählen. Das ist die bessere Wahl, um einem solchen Cluster zum Erfolg zu verhelfen.

Dietikon plant Cluster für «Umwelt und Energie»

Die Stadt Dietikon plant die Schaffung eines «Kompetenzzentrums für Umwelt und Energie». Hintergrund dieses Entscheids war die im Februar 2019 durch den Stadtrat verabschiedete Wirtschaftsstrategie, welche die Ansiedlung eines Wirtschaftsclusters vorsieht. Aktuell laufen die Anstrengungen für die Entwicklung einer entsprechenden Strategie sowie die Suche nach einem geeigneten Standort.

Dies hat der Stadtrat heute bekannt gegeben. Nun bin ich gespannt auf die Antwort auf meine Interpellation, die genau in die gleiche Richtung zielt. Ich begrüsse diese klare Aussage des Stadtrats, denn ich bin der Meinung, dass im Bereich «Umwelt und Energie» grosse Wachstumschancen für nachhaltige – also auch langfristig sichere – Arbeitsplätze bestehen. Es wird Dietikon gut tun, hier die Nase vorne zu haben.

Weiter schreibt der Stadtrat:

„Dietikon plant Cluster für «Umwelt und Energie»“ weiterlesen