Mr. Campaigning: Zukunftsbotschafter erhält Digital Lifetime Award 2020

Medienmitteilung von Mr. Campaigning, 26.11.2020

Der Bestseller-Autor, Internet- und Online-Marketing-Pionier Jörg Eugster ist der Gewinner des Digital Lifetime Awards 2020. Ausgezeichnet hat ihn der Branchenverband der Schweizer Digitalwerbung IAB Switzerland Association, wie er heute gegenüber den Medien bekannt gab. Unterstützung bei der Kommunikation erhielt er von Mr. Campaigning, ebenfalls preisgekrönter Vordenker in Digitalisierung und Change.

Jörg Eugster freut sich über den Preis und zeigt, wie man einen QR-Code nutzen kann

Award-Gewinner Jörg Eugster (60) ist Gründer diverser Internet Start-ups, international gefragter Referent und Bestseller-Autor. Er ist stolz auf ein Dankesschreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er hat es für sein Sachbuch «Übermorgen – Eine Zeitreise in unsere digitale Zukunft» erhalten.

Zukunftsbotschafter

In seinem 2017 publizierten Bestseller versetzt der Autor die Leserschaft ins Jahr 2030. Es ist offensichtlich, dass in dieser digitalisierten Zukunft eine Pandemie um einiges besser zu bewältigen wäre, als es im Frühling 2020 der Fall war. Leicht lesbar präsentiert das Buch Themen wie das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz und Virtual Reality und viele weitere. Im Fokus steht die Geschäftswelt von morgen und wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können. Das Buch endet mit einem Ausblick ins Jahr 2050, das Fokus seines nächsten Buches sein wird.

Mit seinem Wissen und seiner Erfahrung ist Jörg Eugster ein gefragter Referent. Dafür positioniert er sich auf seiner Website https://eugster.info als «Zukunftsbotschafter» und «Keynote Speaker Digitalisierung». Seine Markenfarbe ist Türkis (bis hinunter zu den Socken).

Digitale DNA

«Unser Gewinner ist eine Person mit einer digitalen DNA.» Dies erklärte Ueli Weber als Vertreter der IAB Switzerland in seiner Laudatio für den Gewinner des Digital Lifetime Awards 2020. Die Verleihung fand corona-bedingt online am 25. November 2020 statt.

Weber, CEO des Marktforschungsunternehmens Media Focus Schweiz, verwies unter anderem auf die unternehmerische Leistung von Jörg Eugster. Der Appenzeller hatte die Online-Plattformen Jobwinner, Swissfriends und Webcams.travel gegründet und erfolgreich verkauft. Heute ist er in verschiedenen Unternehmen als Verwaltungsrat tätig.

Kostenloses Wissen

2005 hatte Jörg Eugster sein digitales Wissen erstmals zu Papier gebracht mit der Publikation «Wie fischt man Kunden aus dem Internet». Nach drei Auflagen mit insgesamt 32’000 Exemplaren entschloss sich Eugster, das Printprodukt als Online-Plattform weiterleben zu lassen. Dies unter der Bezeichnung «wifimaku».

2018 stellte Eugster die wifimaku-Plattform, an der 20 weitere Autoren kostenlos mitgearbeitet hatten, dem Branchenverband IAB Switzerland zur Verfügung. «Ich habe das gratis gemacht. Ich wollte nur, dass das Wissen im Online-Marketing möglichst viele Leute erreicht», erklärt Jörg Eugster.

Keynote Speaker

Vom gefragten Online-Marketing-Experten wurde er immer mehr zum begeisterten Botschafter der digitalen Zukunft, der auf Kongressen und Summits vor grossem Publikum über seine praktischen Erfahrungen spricht. Anders als viele Bedenkenträger schürt Jörg Eugster als leidenschaftlicher Digitalisierungsoptimist jedoch keine Furcht vor Robotern und künstlicher Intelligenz – ganz im Gegenteil. Er liebt es, das riesige Potenzial der digitalen Revolution als Publizist und Vortragsredner in die Welt zu tragen und die Menschen mit seiner enormen Digitalbegeisterung anzustecken.

Als aufmerksamer Beobachter verfolgt er weiterhin weltweit interessante digitale Entwicklungen und berichtet regelmässig darüber auf seinem Blog https://eugster.info/blog/.

Fotos in verschiedener Auflösung gibt es hier:
https://eugster.info/iab/#

Jörg Eugster steht für ein Interview, einen Artikel oder einen anderen Beitrag gerne zur Verfügung:

Jörg Eugster
joerg@eugster.info
+41 76 373 04 01

Genug gejammert… COVID-19 als Chance

Mit diesem Beitrag könnte ich mich bei manchen Leuten sehr unbeliebt machen. Deshalb möchte ich eines vorwegstellen:

  1. Ich unterstütze das Wirtschaftspaket des Schweizer Bundesrats, genauso wie die von ihm angeordneten Massnahmen zum Schutz des Gesundheitssystems.
  2. Ich bin und bleibe in meinen Ansichten ein liberal denkender Mensch, dem unnötige Vorschriften und Bürokratie zutiefst zuwider sind.
  3. Ich möchte auch möglichst schnell den Lockdown beenden.
Meine Firma hiess einmal «4C», was sowohl für Campaigning and Crisis Communication Consulting stand, als auch für das englische «foresee» (vorausschauen).

Aber trotzdem sehe ich momentan keine andere Möglichkeit, unsere Krankenhäuser und das Gesundheitssystem zu schützen, als den Lockdown so lange fortzusetzen, bis eine wissenschaftlich fundierte und geordnete Ausstiegsstrategie gefunden und umfassend vorbereitet wurde. Das kann noch dauern.

Deshalb hat der Bundesrat meine fast volle Unterstützung. Nur «fast», weil ich der Meinung bin, man hätte besser vorbereitet sein und die harten Massnahmen früher treffen sollen und können, und man könnte und müsste die Kommunikation besser machen.

Dass man nicht vorbereitet war, kann ich ganz und gar nicht verstehen, denn die WHO hat 15 Jahre lang vor einer solchen Pandemie gewarnt.

Genauso wenig Verständnis habe ich aber auch für das Gejammere der so genannten Wirtschaft, für zu viele von denen, die von der Krise überrascht wurden und nun wirtschaftliche Hilfe zulasten des Steuerzahlers brauchen.

Ich finde es unfassbar, dass teilweise die gleichen Leute, die jahrelang (zurecht) Steuersenkungen und immer weniger Staat verlangten (was ich voll und ganz unterstütze), nun in Windeseile beim Staat anklopfen und um Hilfe betteln (was ich unterstützen muss, weil es nicht anders geht, aber zutiefst im Innern ablehne).

Was haben die denn die letzten 15 Jahre getan? Warum haben die die Warnungen der WHO nicht wahr- oder ernstgenommen?

Wieso haben sie keine Reserven aufgebaut? Hätte nicht jeder, der sich Unternehmer schimpft, mit einem solchen Szenario konfrontiert, für mindestens 3 Monate Reserven aufbauen müssen, wenn sein Geschäft bei einem Lockdown sofort wegbricht?

(Ausnahmen, die wirklich nicht vorbereiten konnten und einfach Pech hatten, bestätigen die Regel.)

Und haben nicht sehr viele, die nun nicht Home-Office-fähig sind, es schlicht und einfach mutwillig und fahrlässig versäumt, im Unternehmen die Digitalisierung voranzutreiben, von der seit Jahren (fast nur) geredet wird? Und nun müssen die Steuerzahler für die Folgen dieser Fahrlässigkeit aufkommen…

Wo sind die unternehmerischen Vorräte an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln, mit denen man die Mitarbeitenden im Notfall hätte ausstatten können?

(Um die Frage zu beantworten, die sich manche/r nun sicher stellt: ja, ich habe die Warnungen ernstgenommen und meine Firma war vorbereitet, bei uns läuft das business «as usual», ausser dass ich um einiges produktiver bin, weil Meetings endlich online durchgeführt werden und ich nicht mehr so viel hin und her reisen muss. Wir arbeiten seit über 11 Jahren mit Cloud-Lösungen, dezentral, mobil, mit Videokonferenzen und Collaboration Tools, hatten Desinfektionsmittel und Schutzmasken.)

Wer nicht so vorgesorgt hatte, braucht jetzt Hilfe, das ist klar und das unterstütze ich auch. Zähneknirschend…

Aber gleichzeitig ärgert es mich, dass der gleiche Staat, dessen Einmischung wir immer unisono kritisieren, nun für unternehmerische Versäumnisse einspringen muss.

Ein guter Liberalismus oder einfach nur gutes Unternehmertum hätte dieser «Einmischung des Staates in den Markt» – denn um nichts anderes handelt es sich hier – vorausschauend vorgebeugt. Dann hätte sich der Wert des unternehmerischen Denkens zeigen können, der Wert von «Verantwortung übernehmen», «voraussschauend denken» und von «Gemeinsinn».

Die Chance dieser Krise liegt nun darin, daraus für den Wiederaufbau die richtigen Lehren zu ziehen und eine resilientere Wirtschaft aufzubauen, wenn der Spuk vorbei ist.

Denn eins ist klar: Fortsetzung folgt («Klimawandel»)…

P.S. Nachtrag

Aufgrund von Feedback auf Facebook möchte ich folgendes noch ergänzen.

Es gibt Risiken, die kann man tatsächlich unmöglich noch managen. Vor allem, wenn sie dann noch zu unwahrscheinlich sind, muss man sie ignorieren.

Hier wende ich eine Priorisierungsmatrix an, die zwei Kriterien beinhaltet:
1. Wie leicht ist es, sich vorzubereiten?
2. Wie gross sind die Auswirkungen?
Als drittes Kriterium könnte man dann noch die Eintretenswahrscheinlichkeit nehmen.

Risiken mit einer grossen Auswirkung, auf die man sich leicht vorbereiten kann, sind die, auf die man sich vorbereiten sollte. Atomare Super-Gaus und Asteroideneinschläge gehören nicht dazu. Denn man kann sie nicht managen.

Aber Risiken mit einer praktisch 100igen Wahrscheinlichkeit müssen dazu gehören, wenn man sie managen kann.

Ein langer Blackout wäre nicht zu managen, gerade weil wir schon zu sehr vom Strom abhängig sind. Ein vorübergehender wäre zu managen, erfordert dann lediglich ein Notstromaggregat. Er kommt sicher, spätestens beim nächsten grossen Sonnensturm auf der erdzugewandten Sonnenseite. Die Frage ist einzig wann.

Gleiches gilt für eine Pandemie: dass sie kommen würde, war sicher, nur nicht wann. Hier aber waren die Massnahmen entweder einfach (Vorrat an Desinfektionsmitteln und Masken) oder – wenn auch nicht ganz so einfach – sowieso ein Gebot der Stunde (Digitalisierung).

Im Grund genommen geht es mir um die Kernaussage, dass wir als Unternehmer/innen im Hinblick auf die Zukunft unsere eigenen Versäumnisse thematisieren müssen, statt einfach nur sofort nach dem Staat zu schreien.

Denn die nächste Katastrophe – der Klimawandel – ist ja auch schon lange angekündigt.

Robots Will Be Made From Air

If you watch a science fiction from the 1970s teh computers can talk but they look like the old metal boxes that we used to use until a few years ago. Even though Star Trek introduced us to something like an iPhone the majoritiy of IT devices looked just like then.

We do the same with robots. We envision the future robots made of metal, heavy metal. I don’t think so. I believe that metal will be replaced by materials like carbon. it’s a lot lighter and much easier to produce. There’s a lot of carbon all around us – so much that it poses a new threat to our climate, CO2. You can easily win it by letting plants do the job.

My forecast is that robots of the future will look like a living organism. Their casings and frames will be grown by themselves simulating photosynthesis, or maybe they will be a mixture between plants and IT connected to create neural networks. They will do their work without complaining, learn very fast and move around like some new sort of life. Or maybe they will look like animals, but still their flesh material will be made of organic compounds on a carbon basis, produced by photosythesis. And they will help to reduce the CO2 levels in the atmosphere, though probably by far not enough…

Think about it and write me your thoughts. #foreseeing