Highlights

Ein paar Highlights aus der Geschichte von Mr. Campaigning seit 1997.

Campaigning für synthetische Treibstoffe

Im Dezember 2019 hat das Schweizer Parlament ein neues CO2-Gesetz verabschiedet. Darin enthalten: die Anrechenbarkeit synthetischer, klimaneutraler Treibstoffe bei der Berechnung der CO2-Flottenemissionen der Automobilimporteur. Ausserdem erlaubt es, Mehrkosten von synthetischem Kerosin aus der neuen Flugticketabgabe zu finanzieren.

Art. 18 und Art. 53 Abs. 2 stellten weltweite Innovationen bei der Klimagesetzgebung dar, die es der Industrie ermöglichen sollten, eine klimaneutrale Mobilität auf der vorhandenen Infrastruktur aufzubauen. Weltweit herrscht grosses Interesse an dieser schweizerischen «Erfindung». Dies ist auch den Ideen, der Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs durch Mr. Campaigning seit 2014 zu verdanken. Leider wurde die Totalrevision des CO2-Gesetzes, in der diese Innovationen enthalten waren, am 13. Juni 2021 im Rahmen eines Referendums durch das Volk abgelehnt. In die Abstimmungskampagne war Mr. Campaigning nicht involviert.

Seit 2007 im Auftrag der beruflichen Vorsorge

Mr. Campaigning’s längster Auftraggeber ist der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP. Seit 2007 unterstützt Mr. Campaigning den Verband bei der Kommunikation, Medienarbeit, Public Affairs, Social Media und Online-Campaigning. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde der ASIP zum Pionier beim Einsatz von Social Media, Chatbots und Künstlicher Intelligenz bei der Öffentlichkeitsarbeit. Viermal war Mr. Campaigning Mitglied eines Konsortiums, das die Website des ASIP weiter- oder eine Kampagnen-Website neu entwickelte. Seit 14 Jahren ununterbrochen für den gleichen Kunden tätig sein zu dürfen, ist aber alleine schon ein Highlight.

Campaigning Summit Switzerland

Von 2013 bis 2019 organisierte Mr. Campaigning den Campaigning Summit Switzerland, die Plattform für Campaigner, Marketer und Change Manager, die gerne über den Tellerrand schauen und sich von Erfahrungen aus anderen Branchen inspirieren lassen. Für 2020 war glücklicherweise eine Pause geplant, die bis 2021 verlängert wurde. Aus der Website des Summit wurde die Online-Plattform campaigning.swiss mit einem Blog, der dreimal wöchentlich über die neuesten Strategien, Tipps und Tricks für Campaigner und Change Manager berichtet. Der campaigning.swiss-Newsletter erreicht wöchentlich ca. 1’500 Personen. Möglich ist all dies durch die intensive Nutzung von Automationen bei der Verbreitung von Inhalten.

Campaigning für Fakten

Auf den Ausbruch der COVID-19-Pandemie folgte eine Infodemie, durch die die wildesten Verschwörungsmythen im Netz verbreitet wurden und viele Menschen infizierten, die dadurch gegenüber Fakten resistent wurden. Viele kritische Beobachter sind sich einig, dass Verschwörungsmythen, Fake News und professionell orchestrierte Desinformationskampagnen zur Zeit eine der grössten Gefahren für die Demokratien weltweit darstellen.

Eine andere Folge der Pandemie war ein enormer Zeitgewinn, weil plötzlich (und endlich!) alle Kunden und Partner zu Videomeetings bereit waren. Mr. Campaigning nutzte die so gewonnene Zeit – pro Woche mehrere Stunden, weil die vielen Reisen zu Meetings wegfielen – um eine Plattform ins Leben zu rufen, die sich der Bekämpfung von Fake News widmet und sich für faktenbasierte Entscheidungen einsetzt: ReclaimTheFacts. Die Erfahrung von mehreren Monaten Campaigning für Fakten führte schliesslich zur Erkenntnis, dass die beste Strategie zur Entmystifizierung darin besteht, ganz genau nachzufragen, woher eine Falschinformation stammt, wie glaubwürdig die Quelle ist, wie das funktionieren soll und / oder wie wahrscheinlich es ist, dass sich die halbe Welt verschworen hat, um dies oder jenes vorzugaukeln. Mit dieser Erkenntnis konnte so manche Person gegen Fake News geimpft werden und andere (auch Unternehmen und Verbände) lernten daraus, wie sie am besten Falschinformationen entlarven können.

Erfolgreiches Stakeholder- und Reputations-Management

Für das World Economic Forum in Davos durfte Mr. Campaigning 2002 das Open Forum konzipieren. Als Dialogplattform für den Austausch zwischen den WEF-Teilnehmern und der Öffentlichkeit war es die richtige Antwort auf die heftigen Strassenproteste zu Beginn des Jahrtausends.

«Peter hat uns geholfen, das Open Forum zu entwickeln, als ich COO beim Weltwirtschaftsforum war. Es war die Antwort und Lösung auf eine Herausforderung, die damals eine unmögliche Mission zu sein schien, nämlich Brücken zu bauen und das Engagement des WEF, den Zustand der Welt zu verbessern, einer äußerst kritischen Öffentlichkeit zu vermitteln. Peters systematische Herangehensweise, die auf seinem Kampagnensystem basiert und mit einer gewissen Portion Kreativität und jahrzehntelanger Kampagnenerfahrung kombiniert wurde, war äußerst hilfreich, um den richtigen Ansatz und die richtige Strategie zu finden und einige Details des Konzepts auszuarbeiten.»
André Schneider, Ex-COO des World Economic Forums auf LinkedIn 

Wahlkampf bringt die Trendwende

2012-2014 war Mr. Campaigning der strategische Wahlkampf-Manager der FDP der Stadt Zürich. Dabei setzte man das business campaigning® Modell für die Wahlkampf-Planung ein. Bei den Wahlen im Februar 2014 erlangte die Partei ein Plus von 24% zusätzliche Sitze im Gemeinderat.

Produktmarketing mit vierfachem Umsatz

Ein Unternehmen wollte ein neues Produkt lancieren. Weil zu wenig über die Zielgruppe bekannt war, entwickelte Mr. Campaigning ein Workshop-Konzept, das Laien in die Lage versetzt, eine Kampagne für sich selbst zu planen. Dann wurden Mitglieder der Zielgruppe zu einem Workshop eingeladen. Dort entwickelten sie eine Werbekampagne für sich selbst. Diese durch die Zielgruppe entwickelte Kampagne, erzielte einen Umsatz, der vier Mal höher war, als eine parallele Kampagne, die von Kommunikationsprofis geplant worden war. Die Zielgruppe wusste eben am besten, was bei ihnen funktionieren würde. Mr. Campaigning nennt diese Art von Workshops seit 2005 Target Community Labs™. Seit damals haben ca. zwei Dutzend Target Community Labs™ stattgefunden. Sie geben den Auftraggebern die Sicherheit, dass das, was man sich überlegt, in der Realität auch wirklich funktioniert.

Marketing- und Kommunikationsberatung für Kinofilm

Auch das Marketing- und Kommunikationskonzept für den Film Mein Name ist Eugen durfte Mr. Campaigning mit insgesamt vier Target Community Labs unterstützen. Der Film wurde der zweit-erfolgreichste Kinofilm der Schweiz.