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Limmattaler Zeitung: Eine Bestätigung für die FDP

«Eine Bestätigung für die FDP», so betitelte die Limmattaler Zeitung meinen gestrigen Leserbrief zu der vierprozentigen Lohnerhöhung nach dem Giesskannenprinzip für städtische Angestellte. Steuergelder nach dem Giesskannenprinzip zu verteilen ist selten wirkungsorientiert, sondern meistens ineffizient, weil unnötig Geld ausgegeben wird, das nichts zur Zielerreichung beiträgt. Es sei denn, das Ziel wäre es, mit solchen Geschenken, die eigene Klientel zu bedienen… Das wäre dann schädlich für die Volkswirtschaft und die demokratische Ordnung.

Kommentar zu den steigenden Bundesratslöhnen: Das falsche Signal

Ausgabe vom 30. Dezember

Im Kommentar zur Lohnerhöhung des Bundesrats fanden sich denkwürdige zwei Sätze: «Das System des allgemeinen Teuerungsausgleiches ist unpassend. Denn höhere Preise fürs Benzin oder Heizen, steigende Krankenkassenprämien oder teurere Nahrungsmittel treffen tiefere Einkommen ungemein härter als Gutverdienende.» Vielleicht mag sich noch der eine oder die andere erinnern, dass sich am 1. Dezember im Gemeinderat einzig die FDP-Fraktion gegen eine Erhöhung des Teuerungsausgleichs für das städtische Personal auf 4 Prozent ausgesprochen hatte. Unser Hauptargument, dass KMU und Unternehmer in diesen schwierigen Zeiten vielfach den Gürtel enger schnallen müssen und dass eine derart grosszügige Lohnerhöhung der Verwaltung für Steuern zahlende KMU wie eine Ohrfeige sein muss, fand leider keinen Anklang. Umso mehr erfreut uns nun diese Bestätigung, die obendrein noch ein zusätzliches Argument liefert, das der politischen Linken eigentlich zu denken geben müsste. Statt mit der Giesskanne unsere Steuergelder zu verteilen, sollte die Verwaltung dort ansetzen, wo es wirklich nötig und sinnvoll wäre. Das ist unser Wunsch für 2023. In diesem Sinne ein gutes neues Jahr.

Peter Metzinger, Gemeinderat FDP, Dietikon

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