Fallbeispiele

Campaigning für synthetische Treibstoffe

Im Dezember 2019 hat das Schweizer Parlament ein neues CO2-Gesetz verabschiedet. Darin enthalten: die Anrechenbarkeit synthetischer, klimaneutraler Treibstoffe bei der Berechnung der CO2-Flottenemissionen der Automobilimporteur. Ausserdem erlaubt es, Mehrkosten von synthetischem Kerosin aus der neuen Flugticketabgabe zu finanzieren.

Weltweit herrschte grosses Interesse an dieser schweizerischen «Erfindung», die unter anderem aufgrund von Ideen, Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs durch Mr. Campaigning seit 2014 zustande kam. Leider wurde die Totalrevision des CO2-Gesetzes, in der diese Innovationen enthalten waren, am 13. Juni 2021 im Rahmen eines Referendums durch das Volk abgelehnt. In die Abstimmungskampagne war Mr. Campaigning nicht involviert. Aufgeben war aber keine Option.

Mit der Co-Gründung des Swiss Power-to-X Collaborative Innovation Network (SPIN) 2021 rief er eine branchenübergreifende Innovationsplattform für Power-to-X-Technologien mit ins Leben und wirkt dort seit 2022 offiziell als Co-Geschäftsführer. SPIN konnte als strategischen Partner Swissmem gewinnen. Parallel dazu leitet Mr. Campaigning bei der Airborn Fuels Switzerland AG eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Demonstrationsanlage und Innovationsplattform für synthetisches Kerosin auf Methanolbasis, die als Leuchtturmprojekt für klimaneutrales Fliegen dienen soll, in Zusammenarbeit unter anderem mit Pilatus und dem Kanton Aargau. Auch dieses Projekt ist Teil seiner persönlichen Kampagne zur Defossilisierung der Mobilität.

Dank des neuen CO₂-Gesetzes, das seit 2025 in Kraft ist und ebenfalls die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe beinhaltet, gilt die Schweiz mittlerweile weltweit als erster Markt für eFuels und festigt damit ihre Rolle als Pionierin im Bereich klimaneutraler Treibstoffe. Kein Wunder, dass Mr. Campaigning immer wieder Anfragen von Firmen aus dem Ausland bekommt, die eFuels in die Schweiz liefern möchten. 

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