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Seit 1992 begleitet Mr. Campaigning Volksabstimmungen als strategischer Berater oder setzt sie mit einem Team auch gleich um. Von den Abstimmungskampagnen, die Mr. Campaigning selbst geführt hat, ging nur eine verloren.
Die folgenden Beispiele sind eine kleine Auswahl aus jüngerer Zeit.
Die Ausgangslage. Vor einer regionalen Volksabstimmung beobachteten die Betreiber einer Infrastrukturanlage, dass die Politik in einer der betroffenen Gemeinden schlicht nicht auf die Fakten reagierte. Sie kamen mit der Idee, emotionaler zu informieren.
Die Frage, die wir stattdessen gestellt haben. Warum erreichen die Fakten diese Gemeinde nicht – und wie entstehen dort Meinungen überhaupt?
Was daraus wurde. Statt einer emotionaleren Kampagne stand am Anfang eine fundierte Analyse. Durchgeführt hat sie evAI Intelligence, mit dem Mr. Campaigning seit 2017 zusammenarbeitet: ein Anbieter, der mithilfe künstlicher Intelligenz nicht einfach Marktforschung betreibt, sondern analysiert, wie Meinungen und Wahrnehmungen entstehen und wie die verschiedenen Faktoren aufeinander einwirken. Das Ergebnis: Es lag nicht an fehlenden Emotionen – die Politik dort tickte schlicht anders. Die Volksabstimmung wurde mit weit über drei Vierteln der Stimmen gewonnen.
Was den Unterschied machte. «Emotionaler informieren» ist ein Auftrag, den jede Agentur ausführen kann. Ob er das Problem trifft, zeigt sich erst, wenn jemand vorher misst, wie die Meinungsbildung vor Ort tatsächlich funktioniert.
Gegen den privaten Gestaltungsplan für 48 neue Wohnungen im Zentrum von Dietikon wurde das Referendum ergriffen. Mr. Campaigning konzipierte und leitete die Ja-Kampagne «Ja zu neuem Wohnraum», getragen von einem überparteilichen Komitee von der SVP bis zu den Grünen. Am 14. Juni 2026 sagte Dietikon mit 70,3 Prozent Ja.
Auch gegen den Gestaltungsplan Lägernstrasse wurde das Referendum ergriffen. Mr. Campaigning konzipierte und leitete die Ja-Kampagne. Unter dem Motto «Für alle, nicht für wenige» stimmte Dietikon am 27. November 2022 mit 62,7 Prozent Ja.
2021 rief Mr. Campaigning ehrenamtlich das Ja-Komitee zum COVID-Gesetz mit einem Aufruf via Twitter ins Leben und leitete es, bis die Abstimmung mit 62 Prozent Zustimmung gewonnen wurde – obwohl das gegnerische Komitee Millionen ausgegeben hatte und dem Ja-Komitee lediglich 147'000 Franken zur Verfügung standen.
Das Erfolgsgeheimnis hiess «Framing und die 14 Strategischen Campaigning Grundsätze».