«Neuer Anlauf für eine grüne FDP»

So schreibt der Nebelspalter gerade eben über einen Antrag des Forum Futur und der Umweltfreisinnigen St. Gallen, der morgen an der Parteipräidentenkonferenz der FDP Schweiz behandelt wird. Grundlage ist das Manifest von Rapperswil vom 18. Juni 2021. (Download weiter unten)

Aufgrund des Artikels könnte der falsche Eindruck entstehen, bei unserem Antrag ginge es um eine kurzfristige Aktion zur Rettung der bisherigen FDP-Umweltpolitik. Doch von Kurzfristigkeit kann keine Rede sein.

An den Grundlagen des Manifestes hatte ein kleines Team schon seit März 2020 gearbeitet. Und das Manifest ist auch von Gegnern oder Kritikern des vom Volk abgelehnten CO2-Gesetzes unterzeichnet worden. Das deutet darauf hin, worum es wirklich geht: um die Ausarbeitung einer Vision und Strategie für eine liberale Umweltpolitik, die von beiden Flügeln der Partei getragen wird.

Forum Futur und Umweltfreisinnige St. Gallen beantragen lediglich, den Ausarbeitungsprozess offiziell in Gang setzen zu können. Dabei geht es nur um die Organisation und das Aufgleisen des Prozesses. Inhaltlich ist noch gar nichts vorgegeben.

Hingegen ist klipp und klar festgehalten, dass das Projekt nur erfolgreich sein kann, wenn alle Flügel und Strömungen der Partei ausgewogen vertreten sind. Diese werden bei Annahme des Antrags so schnell wie möglich involviert, ganz sicher noch bevor es um Inhalte gehen kann. Erste Gespräche dazu haben auch schon stattgefunden, weitere werden stattfinden.

Es geht um eine neue Umweltpolitik, um Change Management innerhalb eines zunehmend disruptiven Umfelds und um den Brückenschlag innerhalb der FDP.

Mission impossible? – Wir werden es herausfinden.