Corona, EU, Klima: Der Wohlstand macht uns träge und ignorant

Die Schweiz ignoriert die Wissenschaft und die drohende Klimakatastrophe. Und sie beschädigt mutwillig das Verhältnis mit der EU. Eine Analyse zum 1. August.

„Die Bildung sei unser einziger Rohstoff, wird in Reden etwa am 1. August gerne betont. Wir gehen damit gerade sehr fahrlässig um. Aber eben, wir können uns das offenbar leisten.“

— Weiterlesen www.watson.ch/amp/!401738755

Warum sich gerade die Schweiz um effektiven Klimaschutz bemühen sollte

Warum sich gerade die Schweiz um effektiven Klimaschutz bemühen sollte

Aus dem heutigen Newsletter von Avenir Suisse:

Anders als oft behauptet, ist die Schweiz vom Klimawandel weniger betroffen als andere Länder. Doch wie stark das Leben hierzulande vom Klimawandel beeinflusst wird, kann für Lukas Rühli nicht ausschlaggebend sein für die Massnahmen, die zu ergreifen sind. Weltweit weist der Klimawandel per Saldo unzweifelhaft eine negative Bilanz auf. Daher liegt es in der Verantwortung der Schweiz, angesichts ihres hohen Wohlstands und angesichts dessen, dass ihre Pro-Kopf-Emissionen in der Vergangenheit überdurchschnittlich waren, mit gutem Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel voranzugehen. Dazu müssen unsere Klimamassnahmen aber effektiv und effizient sein.

Weiterlesen:
https://www.avenir-suisse.ch/klimawandel-in-der-schweiz/

«Beim CO2-Gesetz steht auch die internationale Glaubwürdigkeit auf dem Spiel»

«Beim CO2-Gesetz steht auch die internationale Glaubwürdigkeit auf dem Spiel»

Die Schweiz setzt sich international für eine konsequente Klimapolitik ein.Bei einer Ablehnung des CO2-Gesetzes droht ein Vertrauensverlust. Glaubwürdigkeit ist aber eines der wichtigsten wirtschaftlichen Güter und stellt einen enormen Standortvorteil dar, gerade für die sichere und zuverlässige Schweiz.

Mehr dazu auf Higgs: https://www.higgs.ch/beim-co2-gesetz-steht-auch-die-internationale-glaubwuerdigkeit-auf-dem-spiel/42870

Der völlig falsch verstandene Diesel- und Benzinpreisaufschlag

Beim Diesel- und Benzinpreisaufschlag handelt es sich weder um eine Steuer noch um eine Lenkungsabgabe. Er dient der Finanzierung von Kompensationsmassnahmen durch die Mineralölimporteure.
— Weiterlesen reclaimthefacts.com/2021/05/30/der-voellig-falsch-verstandene-diesel-und-benzinpreisaufschlag/

„Wie Gössi ihren Öko-Kurs retten will“

„Wie Gössi ihren Öko-Kurs retten will“

Der Tages-Anzeiger schrieb am Freitag:

FDP-Präsidentin Petra Gössi verstärkt die Anstrengungen, um ihre skeptische Basis vom CO₂-Gesetz zu überzeugen. Für die Schwyzerin steht viel auf dem Spiel.

Ein Nein zur Revision des CO2-Gesetzes wäre durchaus mehr als nur ein Nein zum Klimaschutz für die kommenden 9 Jahre. Es würde sofort die Frage provozieren, was die FDP eigentlich will, wie repräsentativ die Umfrage und die Abstimmung der Delegiertenkonferenz 2019 waren. Weil ich 2019 das Forum Futur mitbegründete und einer der Köpfe war, die am neuen Umweltkurs der FDP mitgewirkt hatte, wollte der Tages-Anzeiger meine Meinung dazu wissen.

Mehr dazu hier:

https://amp.tagesanzeiger.ch/wie-goessi-ihren-oeko-kurs-retten-will-999249066429

Wirkungsvolle Klimapolitik | Avenir Suisse befürwortet das CO2-Gesetz

Wirkungsvolle Klimapolitik | Avenir Suisse befürwortet das CO2-Gesetz

Die Erderwärmung gefährdet global die gewohnte Lebensweise vieler Menschen. Es liegt deshalb in unserem ureigensten Interesse, sie auf deutlich unter 2° C zu begrenzen. Statt der heute verbreiteten Symbolpolitik braucht es eine wirkungsvolle Klimapolitik. In einer umfangreichen Studie zeigt Avenir Suisse die dafür notwendigen politischen und ökonomischen Mechanismen auf. Bereits eingeschlagene Strategien werden auf ihre Wirksamkeit geprüft und konkrete Vorschläge gemacht, wie das Netto-null-Ziel bis 2050 mit marktnahen Methoden gesellschaftsverträglich erreicht werden kann.
— Weiterlesen www.avenir-suisse.ch/publication/wirkungsvolle-klimapolitik/

energie-wende-ja unterstützt CO2-Gesetz

Der Verein energie-wende-ja hält das neue CO2-Gesetz für hochwirksam und sozialpolitisch besonders vorteilhaft. Er stützt sich in seiner Beurteilung auf seine jetzt vorgelegte Analyse von Energiekosten, -abgaben und Rückerstattungen für die Jahre 2025 bis 2030.

— Weiterlesen punkt4.info/die-ausgaben/details/news/energie-wende-ja-unterstuetzt-co2-gesetz/punkt4-edition-name/zukunft-wirtschaft/punkt4-edition-section/19595/punkt4-date/22-03-2021/punkt4-news-context/newsletter.html

Unfug in der links-grünen Umweltpolitik

Gestern wurde der folgende Leserbrief von mir in der Limmattaler Zeitung veröffentlicht. Hintergrund ist meine enorme Verärgerung über die Vertreter der links-grünen Parteien im Zürcher Kantonsrat, die während der Behandlung des neuen Energiegesetzes unbelehrbar an falschen Anschauungen und Falschinformationen festhielten.

Im neuen Gesetz werden Gegenstände als (erneuerbare) Energien bezeichnet, so dass mir als Physiker die Haare zu Berge stehen müssen. Trotz der Äquivalenz von Masse und Energie sind Gegenstände keine Energien, wie man den Begriff um Alltag verwendet!

Auf der anderen Seite werden tatsächliche, erneuerbare Energieträger behandelt, wie wenn sie aus fossilen Quellen stammen würden.

Das ganze Gesetz strotzt voller Fake Info (News wäre hier der falsche Begriff). Ärgerlich ist dies vor allem, weil falsche Begrifflichkeiten dem Finden funktionierender Lösungen für den Klimaschutz im Weg stehen und wir wirklich keine Zeit mehr haben, weiterhin in die falsche Richtung zu laufen.

Hier nun der Leserbrief:

Der Kantonsrat will keinen Schongang für die Gaswirtschaft

Ausgabe vom 23. Februar

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag bei der Debatte um das Energiegesetz entschieden, dass beim Ersatz einer Öl- oder Gasheizung künftig vollständig auf erneuerbare Energien gesetzt werden muss, etwa auf eine Wärmepumpe. Die FDP wehrte sich mit Fakten umsonst gegen diesen Unsinn. Warum Unsinn? Aus dem Physikunterricht weiss man: Wärmepumpen sind keine erneuerbaren Energien, sondern Energie-Umwandler. Sie wandeln elektrische in Wärmeenergie um, indem sie Wärme aus dem Boden «pumpen». Ist dieser Strom erneuerbar, ist es auch die gewonnene Energie. Dummerweise braucht man aber Wärmepumpen im Winter, just dann, wenn wir Strom aus Kohlekraftwerken importieren. Biogas hingegen ist ein heimischer, vollständig erneuerbarer Energieträger. Synthetisches Gas wird im Sommer mit erneuerbarem Überschussstrom hergestellt und hilft dadurch, die erneuerbare Stromproduktion auszuweiten, weil die Produktionsschwankungen aufgefangen werden können. Ausgerechnet das Gasnetz wollen die links-grünen Parteien nun aber abschaffen zugunsten von Wärmepumpen, deren erzeugte Wärme genauso (wenig) erneuerbar ist wie der eingesetzte (Kohle-)Strom. Und weil Biogas, synthetisches Gas und erneuerbares Methanol per se erneuerbare Energieträger sind, macht auch die von der GLP geforderte Ausnahmeregelung keinen Sinn. Man braucht keine Ausnahmeregelung für etwas, das keine Ausnahme darstellt. Dieser für die Energiewende kontraproduktive Unfug zeigt, dass für manche Parteien die Ideologie mehr zählt als Vernunft und Fakten und dass sie an echten Lösungen für den Klimaschutz wenig interessiert sind.

Peter Metzinger, Gemeinderat FDP, Dietikon

Schule des Lebens – ein treffender Beitrag der Republik

Wir stecken im Schlamassel – aber wir haben einiges draus gelernt. Nun wäre es an der Zeit, diese Lehren in Taten umzusetzen.
— Weiterlesen www.republik.ch/2021/02/04/covid19

CO2-Gesetz unterstützt Umstieg auf erneuerbares Kerosin

Heute stand ein Leserbrief von mir in der Limmattaler Zeitung, zu einem Thema, das mir sehr wichtig ist: das CO2-Gesetz und die Anschubfinanzierung für den Umstieg auf erneuerbares Kerosin:

Im Gesetz steht es anders

Am Freitag vertrat der Flughafen-Zürich-Chef Stephan Widrig in dieser Zeitung den Standpunkt, die geplante Flugticketabgabe könne nicht für den Kauf von nicht fossilen Energieträgern eingesetzt werden. Dies sei im CO2-Gesetz nicht so vorgesehen. Deshalb sei es ein Gesetz ohne Wirkung auf den Klimaschutz in der Luftfahrt. Herr Widrig kennt das Gesetz wohl nicht so gut.

In Artikel 53 Absatz 2 steht, dass «… weniger als die Hälfte des Ertrags aus der Flugticketabgabe … für Massnahmen zur wesentlichen Verminderung von Treibhausgasemissionen eingesetzt» werden.

Damit ist gemeint, dass bis zu 49 Prozent der Flugticketabgabe verwendet werden können, um die Mehrkosten beim Einkauf von erneuerbarem Kerosin zu finanzieren. Nationalrat Martin Bäumle und ich hatten diese Idee eingebracht, und das Parlament hatte sie übernommen. Wir haben seitdem zahlreiche Gespräche mit Airlines, Flugzeugbauern und Vertretern der Erdölindustrie geführt.

In der NZZ am Sonntag vom 8. September 2019 fand unsere Idee noch Unterstützung durch den Flughafen. Wird das CO2-Gesetz abgelehnt, hat man sich selbst ins Fleisch geschnitten.

Weltweit herrscht grosses Interesse an dieser schweizerischen «Erfindung». Sie hat das Potenzial, zum globalen Game Changer zu werden. Wir sollten stolz darauf sein, statt sie zu leugnen.

Und wir sollten unbedingt Ja zum neuen CO2-Gesetz sagen.