Corona, EU, Klima: Der Wohlstand macht uns träge und ignorant

Die Schweiz ignoriert die Wissenschaft und die drohende Klimakatastrophe. Und sie beschädigt mutwillig das Verhältnis mit der EU. Eine Analyse zum 1. August.

„Die Bildung sei unser einziger Rohstoff, wird in Reden etwa am 1. August gerne betont. Wir gehen damit gerade sehr fahrlässig um. Aber eben, wir können uns das offenbar leisten.“

— Weiterlesen www.watson.ch/amp/!401738755

Im Regen stehen gelassen

Die Unwetter-Katastrophe in Deutschland entspricht dem, was laut Klimaszenarien zunehmend zu erwarten ist. Davor die Augen zu verschliessen wäre verantwortungslos. Denn in Zukunft wird auch immer häufiger gelten: «Im Regen stehen gelassen»
— Weiterlesen correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2016/05/25/im-regen-stehen-gelassen/

Warum sich gerade die Schweiz um effektiven Klimaschutz bemühen sollte

Warum sich gerade die Schweiz um effektiven Klimaschutz bemühen sollte

Aus dem heutigen Newsletter von Avenir Suisse:

Anders als oft behauptet, ist die Schweiz vom Klimawandel weniger betroffen als andere Länder. Doch wie stark das Leben hierzulande vom Klimawandel beeinflusst wird, kann für Lukas Rühli nicht ausschlaggebend sein für die Massnahmen, die zu ergreifen sind. Weltweit weist der Klimawandel per Saldo unzweifelhaft eine negative Bilanz auf. Daher liegt es in der Verantwortung der Schweiz, angesichts ihres hohen Wohlstands und angesichts dessen, dass ihre Pro-Kopf-Emissionen in der Vergangenheit überdurchschnittlich waren, mit gutem Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel voranzugehen. Dazu müssen unsere Klimamassnahmen aber effektiv und effizient sein.

Weiterlesen:
https://www.avenir-suisse.ch/klimawandel-in-der-schweiz/

«Der Liberalismus und das Klima»

«Der Liberalismus und das Klima»

Avenir Suisse befasst sich in seinem heutigen Newsletter mit der Frage, inwiefern Liberalismus und Klimaschutz zusammengehen. «Der Liberalismus und das Klima: Die Forderung nach Kostenwahrheit – auch jener zwischen Generationen – ist urliberal.»

Das ist eine klare Botschaft an alle, die sich nun beschweren, dass das CO2-Gesetz den Konsum klimaschädlicher Energieträger verteuert und behaupten, dies sei nicht liberal.

Liberalismus und Klimaschutz stehen bei genauerer Betrachtung jedoch in keinerlei Widerspruch zueinander, sondern ganz im Gegenteil: Richtig verstandener Liberalismus erfordert Massnahmen gegen den Klimawandel. Denn wie schon Immanuel Kant (1724–1804) sagte: Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Oder in den Worten des deutschen Lyrikers Matthias Claudius (1740–1815): Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet. Die «anderen» sind im Falle des Klimawandels weniger unsere Mitmenschen als unsere Nachkommen. Wenn wir heute unseren Energiebedarf derart decken, dass die Menschheit morgen (und noch stärker übermorgen) mit drastischen Folgen der Klimaerwärmung konfrontiert ist, dann schränkt das deren Möglichkeit zum Streben nach Glück ein, bzw. es schadet ihr schlicht und einfach – ergo kommt hier unsere Freiheit an Grenzen.

Auch der Begriff «Eigenverantwortung» lässt sich besser mit dem Konzept «Klimaschutz» vereinen, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Die Eigenverantwortung fordert (im weiteren Sinne), dass ein Individuum die Folgen seines Handelns (oder Nicht-Handelns) selbst trägt und nicht die Gesellschaft dafür aufkommen muss. Ökonomisch bedeutet das auch, dass es für die Kosten seines Handelns aufkommt. Denn nur unter dieser Bedingung wird eine Handlung, die einem mündigen, selbstbestimmten Individuum für sich selbst vorteilhaft erscheint, auch gesamtgesellschaftlich optimal sein. Kann das Individuum Kosten einer Handlung – z.B. des Konsums eines Gutes – hingegen auf andere abschieben, so bezahlen diese mit, obwohl sie an der Entscheidung nicht beteiligt waren. Die Folge ist ein suboptimal hoher Konsum. Die Herstellung von Kostenwahrheit kann dies verhindern.

Genau das gleiche Prinzip gilt für den Klimawandel. THG-Ausstoss heute führt zu Kosten morgen (Anpassungskosten, Schäden, BIP-Verluste). Das wird als «negativer externer Effekt» bezeichnet. Es ist daher eine durch und durch liberale Forderung, dem Individuum einen Gegenwert der künftigen Klimawandelkosten seines heutigen THG-lastigen Konsums aufzuerlegen. Mit einer solchen Internalisierung von externen Kosten könnte erreicht werden, dass das Individuum, selbst ohne jegliche altruistischen Präferenzen, gesamtgesellschaftlich optimale Konsumentscheidungen trifft.

Mehr dazu hier: www.avenir-suisse.ch/der-liberalismus-und-das-klima

Wirkungsvolle Klimapolitik | Avenir Suisse befürwortet das CO2-Gesetz

Wirkungsvolle Klimapolitik | Avenir Suisse befürwortet das CO2-Gesetz

Die Erderwärmung gefährdet global die gewohnte Lebensweise vieler Menschen. Es liegt deshalb in unserem ureigensten Interesse, sie auf deutlich unter 2° C zu begrenzen. Statt der heute verbreiteten Symbolpolitik braucht es eine wirkungsvolle Klimapolitik. In einer umfangreichen Studie zeigt Avenir Suisse die dafür notwendigen politischen und ökonomischen Mechanismen auf. Bereits eingeschlagene Strategien werden auf ihre Wirksamkeit geprüft und konkrete Vorschläge gemacht, wie das Netto-null-Ziel bis 2050 mit marktnahen Methoden gesellschaftsverträglich erreicht werden kann.
— Weiterlesen www.avenir-suisse.ch/publication/wirkungsvolle-klimapolitik/

Meine „Anleitung zum Faktencheck“

„Wir geben Ihnen hier Tipps, wie Sie Falschmeldungen rasch erkennen und so mithelfen können, deren Verbreitung zu verlangsamen.“ – Mein Artikel im Topsoft-Magazin.
— Weiterlesen www.topsoft.ch/themen/anleitung-zum-faktencheck/

energie-wende-ja unterstützt CO2-Gesetz

Der Verein energie-wende-ja hält das neue CO2-Gesetz für hochwirksam und sozialpolitisch besonders vorteilhaft. Er stützt sich in seiner Beurteilung auf seine jetzt vorgelegte Analyse von Energiekosten, -abgaben und Rückerstattungen für die Jahre 2025 bis 2030.

— Weiterlesen punkt4.info/die-ausgaben/details/news/energie-wende-ja-unterstuetzt-co2-gesetz/punkt4-edition-name/zukunft-wirtschaft/punkt4-edition-section/19595/punkt4-date/22-03-2021/punkt4-news-context/newsletter.html

„Eine grünere Stadt ist kühler und attraktiver: Metzinger reicht Postulat ein“

„Dietikon soll eine Strategie vorlegen, um mehr Grünflächen zu schaffen, fordert FDP-Gemeinderat Peter Metzinger in einem Postulat. Mit einem grünen Band liesse sich der zukünftigen Hitzeentwicklung entgegenwirken.“ Aber auch andere Massnahmen sollen geprüft werden. Letztendlich braucht es eine Strategie.

So berichtete gestern die Limmattaler Zeitung über ein Postulat von mir, das ich am Donnerstag einreichte, und das von 15 Mitgliedern des Gemeinderats unterzeichnet wurde.

Mehr dazu in der Limmattaler Zeitung:

https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/dietikon-eine-gruenere-stadt-ist-kuehler-und-attraktiver-ld.2101830

Schule des Lebens – ein treffender Beitrag der Republik

Wir stecken im Schlamassel – aber wir haben einiges draus gelernt. Nun wäre es an der Zeit, diese Lehren in Taten umzusetzen.
— Weiterlesen www.republik.ch/2021/02/04/covid19

How a post-pandemic stimulus can both create jobs and help the climate

The tragedy of the COVID-19 crisis has taken much attention away from the threat of climate change, as institutions devoted themselves to protecting lives and livelihoods. Sustaining an effective public-health response remains a top concern for many policy makers and business executives. Severe job losses and revenue declines in some sectors, along with the high likelihood of an economic recession, have also compelled policy makers to mount an unprecedented financial response, which already exceeds $10 trillion, according to McKinsey estimates.
— Weiterlesen www.mckinsey.com/business-functions/sustainability/our-insights/how-a-post-pandemic-stimulus-can-both-create-jobs-and-help-the-climate