Meine „Anleitung zum Faktencheck“

„Wir geben Ihnen hier Tipps, wie Sie Falschmeldungen rasch erkennen und so mithelfen können, deren Verbreitung zu verlangsamen.“ – Mein Artikel im Topsoft-Magazin.
— Weiterlesen www.topsoft.ch/themen/anleitung-zum-faktencheck/

Die Schweiz könnte Impf-Champion sein – neue Enthüllungen zum #Impfgate

Kurz nach Ausbruch der Pandemie ignorierte der Bund ein Angebot von Lonza zur Impfstoff­produktion. Erst jetzt dämmert der Schweiz, was für eine Chance sie damals verpasste – nicht nur für sich selbst. Wieder einmal bestätigt sich, wie fatal es sein kann, wenn unsere Beamten und Volksvertreter die Stimmen der Experten ignorieren.
— Weiterlesen www.republik.ch/2021/04/27/die-schweiz-koennte-impf-champion-sein

Fake News aufgedeckt – Schnelltests finden gleich viele Ansteckende wie die PCR-Tests

In einem Leserbrief in der Limmattaler Zeitung hatte ich schon am 14. April angeprangert, dass diverse Zeitungen eine Falschinformation über Selbsttests verbreiten und dass diese in Wahrheit ihren Zweck, ansteckende Personen zu finden, sehr gut erfüllen. Nun habe ich Unterstützung durch eine fundierte Analyse im Infosperber erhalten. Fakt ist: Schnelltests finden gleich viele Ansteckende wie die PCR-Tests.

— Weiterlesen reclaimthefacts.com/2021/04/19/fake-news-aufgedeckt-schnelltests-finden-gleich-viele-ansteckende-wie-die-pcr-tests/

„Wir sind sowas von am Ar***“ – #SwissCovidFail

Man muss in diesem Video nur ein paar Namen ersetzen und schon haben wir eine perfekte Analyse der Schweizer Coronaversagenspolitik in 3.5 Minuten:

twitter.com/extra3/status/1381588689852235776

Weniger Tote, mehr Wachstum: Studie: No Covid für Wirtschaft am besten

Im Kampf gegen das Coronavirus ist die No-Covid-Strategie der beste Schutz für Menschenleben – und die Wirtschaft. Sie wird jedoch leider nur deshalb oft abgelehnt, weil sie nicht verstanden wird. Neue Studiendaten aus Frankreich zeigen, dass die volkswirtschaftlichen Schäden in Ländern mit solch einem Konzept deutlich geringer sind als etwa in Deutschland.
— Weiterlesen www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-No-Covid-fuer-Wirtschaft-am-besten-article22470251.html

#BriefeNachBern

#BriefeNachBern

Ich hatte es schon auf Twitter entdeckt, aber eben rief mich auch noch Simon Gehren an, der Organisator der COVID-19-Mahnwachen. Er erzählte mir von der neuen #BriefeNachBern-Kampagne, die gestern gestartet wurde.

Bundespräsident Parmelin sagte an der Medienkonferenz vom 12.03.21, der Bundesrat habe viele Mails und Briefe erhalten. Dem Kontext nach anscheinend (mehrheitlich?) von Menschen, welche schnelle Lockerungen wünschen.

Nun, auch wir können Mails schreiben. Unter dem Hashtag #BriefeNachBern. Die Adressen findet man hier:
https://www.wbf.admin.ch/wbf/de/home/das-wbf/bundesrat.html
https://www.edi.admin.ch/edi/de/home/das-edi/alain-berset.html

Hier ist mein Brief, per E-Mail zugestellt:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Parmelin
Sehr geehrter Herr Bundesrat Berset

Grosse Teile der Bevölkerung sind müde und zermürbt. Gleichzeitig unterstützen laut Umfragen ca. 70% die vom Bundesrat zur Pandemiebekämpfung verhängten Massnahmen.

Es ist das Hin und Her zwischen der Aussicht auf Lockerung, der Hoffnung auf die frühere Normalität und den darauf folgenden Verschärfungen aufgrund von zu viel Leichtsinn, was die Menschen zermürbt. Es ist auch das nicht aufhören wollende Hin und Her bei der Diskussion über die richtigen Massnahmen. Ganz zu schweigen von der Widersprüchlichkeit der Massnahmen, die zum Teil wirklich nicht mehr nachvollziehbar sind.

Viele, die sich in der Regel weniger laut zu Wort melden als die Pandemie-Verleugner, wünschen sich wie ich weitergehende Massnahmen.

Ich wünschte mir ein Europa, das sich zusammensetzt und eine NoCovid-Strategie beschliesst, wie sie Australien und Neuseeland fahren, wo man sogar schon wieder Open Airs mit tausenden von Zuschauern feiern kann. Es wäre theoretisch so einfach…

Die Kosten würden nur einen Bruchteil der jetzigen Kosten betragen und wir hätten schnell unsere alten Freiheiten wieder. Es gibt sowieso kein entweder Wirtschaft oder Schutz der Menschen. Es geht nur beides zusammen.

Das haben auch viele Restaurantbesitzer verstanden, die sich öffentlich gegen die Darstellung von GastroSuisse wehren, sie wollten alle möglichst schnell öffnen. (Es ist für mich selbstverständlich, dass Inhaber, die ihre Geschäfte schliessen müssen, um die Bevölkerung zu schützen, von der Allgemeinheit dafür angemessen entschädigt werden. Die Schweiz kann sich das leisten und muss es auch, damit alle hinter den Massnahmen stehen können.)

Je öfter Sie aber dem Druck der Verharmloser nachgeben, je widersprüchlicher und nicht mehr nachvollziehbar die Massnahmen sind, desto länger wird es dauern, diese Pandemie in den Griff zu bekommen. Und desto teurer wird es. Ob die Schweiz Corona wirklich kann, muss sich erst noch zeigen.

Die Bevölkerung braucht nun etwas, an dem sie sich festhalten kann. Klare Ziele und Massnahmen, die sich nachvollziehbar an diesen Zielen orientieren. Eine NoCovid-Strategie würde alles beinhalten, was Bevölkerung, Gesundheitswesen und Wirtschaft sich erträumen. Wir Menschen haben es auf den Mond geschafft, wieso schafft es eine der reichsten und innovativsten Nationen dieser Erde dann nicht, eine stringente, nachvollziehbare und erfolgreiche Pandemiebekämpfungs-Strategie zu beschliessen und umzusetzen? Nicht nur Inselstaaten wie Neuseeland haben das geschafft. Auch in Vietnam und anderen Staaten war es möglich.

Es gibt kein Argument gegen eine NoCovid-Strategie, das einer ernsthaften Überprüfung standhalten würde, aber es gibt viele dafür.

Bitte wägen Sie diese Argumente ab, wenn Sie morgen über die weiteren Massnahmen zu Beginn der dritten Welle informieren.

Vielen Dank.

Höflichst und mit freundlichen Grüssen,
Peter Metzinger

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Peter Metzinger
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8953 Dietikon
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Gemeinderat FDP

+41 79 628 61 26
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Schule des Lebens – ein treffender Beitrag der Republik

Wir stecken im Schlamassel – aber wir haben einiges draus gelernt. Nun wäre es an der Zeit, diese Lehren in Taten umzusetzen.
— Weiterlesen www.republik.ch/2021/02/04/covid19

Impf-Campaigning: Transparenz wird der Schlüssel sein

Corona-Impfung: Was hilft gegen Skepsis vor der Corona-Impfung? https://www.spektrum.de/news/was-hilft-gegen-skepsis-vor-der-corona-impfung/1817504

«Covid-19 – Das Totalversagen der Schweizer Politik»

Diesen Kommentar in der Mittelländischen Zeitung muss man gelesen haben. Treffender kann man #SwissCovidFail kaum auf den Punkt bringe. Ein paar Zitate:

Innerhalb einiger Monate hat sich die Schweiz zum lächerlichen Mittelpunkt der weltweiten Pandemie entwickelt, zum Gespött und zur Gefahr für und der Nachbarstaaten.

Mitten in der Pandemie wird Werbung für Skiferien gemacht, marode ausländische Fluggesellschaft „gerettet“, nicht einsatzfähige Kriegsspielzeugflieger gekauft, die Kulturbranche nachhaltig zerstört, politische Fehlentscheide (wie immer) auf dem Buckel der Ärmsten getroffen, um nur einige Eckpunkte des Totalversagens zu erwähnen. Nur die Schweizer selber haben immer noch das Gefühl, sie seien etwas Besonderes. Ein Land, das den Start der Pandemie verpennt hat, trotz xfacher Warnungen verschiedenster Experten. Kein Pandemieplan, keine Strategie, keine Masken, keine Desinfektionsmittel, ein unfähiges Gesundheitssystem – in einem der reichsten Länder der Welt. Zurecht zu einer Lachnummer avanciert. Trotzdem stolzieren Politiker und Wirtschaftsgrössen durch die Medien, als hätten sie gerade die Welt gerettet. Über 7000 zusätzliche Todesfälle gehen auf deren Konto. Schlechtes Gewissen? Fehlanzeige! …

Sogar Herren, die das Volk über Monate schamlos belogen haben (Masken, Beatmung, Rolle der Kinder, Desinfektionsmittel usw.), werden von einer verirrten Minderheit als Schweizer des Jahres skandiert. Einen Lügner! Unglaublich. … „Daniel Koch missachtete bei seiner Aussage also wiederholt die bereits damals vorliegenden medizinisch-wissenschaftlichen Datenlagen…“

Auch jetzt, heute, wo feststeht, dass bisher Eingetroffenes erst das Vorspiel war und die richtige Katastrophe erst am Entstehen ist, vergnügt man sich lieber auf Skipisten. Jedes andere Land hätte solch unfähige Exponenten längst freigestellt und zur Verantwortung gezogen. Hier lobt man lieber, …

Auch jetzt bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen … Totalversagen. Wer das erneut ausbaden muss, steht ebenso fest wie die Ausreden für das erneute Versagen.

Es ist ein politisches Versagen, dass verschiedene Minister oder Behördenleiter nicht gefeuert wurden, die nicht rechnen können und bis heute keine Infektionszahlen in Echtzeit liefern. Aber dass viele Entscheidungsträger schlicht inkompetent sind, ist ein tiefergehendes gesellschaftliches Problem. …

Der Schweizer Historiker und Politikwissenschafter Joseph de Weck hat darüber einen viel beachteten Artikel («Switzerland Is Choosing Austerity Over Life» – also sinngemäss «Die Schweiz stellt Sparsamkeit vor Menschenleben») im renommierten US-Magazin «Foreign Policy»
geschrieben. Er geht davon aus, dass Aussagen wie jene von Ueli Maurer in Frankreich zu einem Rücktritt führen würden. Unprofessionalität, Arroganz, mangelnde Ethik und teilweise Ignoranz der Landesregierung stossen nicht nur ihm auf.

… Für die Schweiz ist es vollkommen in Ordnung, eine Debatte über eine vermeintliche Güterabwägung zwischen Gesundheit und Geld zu führen.
Der Unterschied zur Schweiz ist, dass die anderen Nationen irgendwann kapiert haben, dass sie es nicht hinkriegen, die Zahlen stabil zu halten, sondern dass sie dabei sind, in eine exponentielle Steigerung hinein schlafzuwandeln. Dann haben sie einen Kurswechsel vollzogen, die Schweiz nicht.

In einem Interview mit SRF sagt de Weck: „Ich verwende immer dieses Beispiel von dem Satz von Herrn Ueli Maurer, dass die Schweiz sich keinen zweiten Lockdown leisten könne. … Wenn ein französischer Minister so einen Satz sagen würde, müsste er sehr wahrscheinlich ein paar Stunden später zurücktreten. …

Der Satz ist zudem erstaunlich, weil er inhaltlich einfach falsch ist. Die Zinsen auf Schweizer Staatsanleihen sind im negativen Bereich. Die Finanzmärkte sind sogar bereit, der Schweiz Geld zu zahlen, damit sie sich verschuldet. Der Schuldenstand des Bundes liegt bei 40 Prozent. Das ist für eine entwickelte Wirtschaft extrem tief. Die Frage ist nicht, ob sich die Schweiz das leisten kann, sondern, ob sie sich das leisten will. …

Auf dem Facebook-Kanal der SVP lässt Bundesrat Ueli Maurer so richtig Dampf ab. Er kritisiert eine allgemeine Expertengläubigkeit bei Corona, viele Experten seien zudem einseitig. «Da sind auch die, die alles besser wissen und moralisieren», sagte er. «Sie sehen nur die Gesundheit.» Die Bedürfnisse der Wirtschaft und der Gesellschaft würden zu wenig berücksichtigt. Ein Schlag ins Gesicht der Risikogruppen (40% der Bevölkerung) und der betroffenen Familien. „Ein Verhalten, das einem Staatsmann nicht würdig ist.“

… Viele Todesfälle hätten durchaus vermieden werden können. Die Schweiz opfert also ganz bewusst Menschen. Zudem findet der Epidemiologe, die Menschen in der Schweiz seien nicht genügend über Aerosole und das Risiko in Restaurants informiert und gewarnt worden.

Den Artikel in voller Länge gibt es hier:
https://www.mittellaendische.ch/2021/01/03/covid-19-das-totalversagen-der-schweizer-politik/#gsc.tab=0

How a post-pandemic stimulus can both create jobs and help the climate

The tragedy of the COVID-19 crisis has taken much attention away from the threat of climate change, as institutions devoted themselves to protecting lives and livelihoods. Sustaining an effective public-health response remains a top concern for many policy makers and business executives. Severe job losses and revenue declines in some sectors, along with the high likelihood of an economic recession, have also compelled policy makers to mount an unprecedented financial response, which already exceeds $10 trillion, according to McKinsey estimates.
— Weiterlesen www.mckinsey.com/business-functions/sustainability/our-insights/how-a-post-pandemic-stimulus-can-both-create-jobs-and-help-the-climate