Kategorie: Gedanken, Beobachtungen und Diverse

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Power Campaigning

„Power that doesn’t move people changes nothing.“

Macht, die niemanden bewegt, ist nur Pose. Reichweite, Budget und Lautstärke sind wertlos, wenn am Ende kein Mensch anders denkt, fühlt oder handelt. Der einzige Maßstab für Macht im Campaigning ist Wirkung.

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In Dietikon hat Ronaldo gerade Messi geschlagen. Die Pizza hat den Burger bezwungen – hauchdünn, mit vier zu drei Stimmen. Und die Ananas? Krachend durchgefallen: Nur eine einzige mutige Person bekennt sich öffentlich zur Pizza Hawaii. Sogar ein herumliegender Stock wurde von einem nichtrauchenden Spaziergänger zum Nein-Stimmzettel umfunktioniert.

Entschieden wurde all das nicht an der Urne, sondern am Aschenbecher. Genauer: an den «Ballot-Bins», durchsichtigen Abstimmungs-Aschenbechern mit zwei Fächern, die seit dem 19. Juni an stark frequentierten Orten in Dietikon stehen. Oben eine Frage, unten zwei Schlitze. Wer raucht, stimmt ab, indem er den Stummel unter seiner Wunschantwort einwirft – und wirft ihn damit eben nicht auf den Boden. Die «Ballot-Bins» sind Teil der Anti-Littering-Kampagne «Stop Trash», die am 1. April gestartet ist. Der Grund für den Fokus auf Zigaretten ist unmissverständlich: Laut Projektleiter Emanuel Kolb sind Zigarettenstummel bei Dietikons Abfall «klar die Nummer eins» – und ein einziger Stummel verseucht bis zu 1000 Liter Wasser.

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Power Campaigning

Generative KI sammelt, strukturiert und bewertet Wissen in einer Geschwindigkeit, die vor wenigen Jahren undenkbar war. Das wirft eine unbequeme Frage auf: Wenn eine Maschine Informationen besser verarbeitet als jeder Mensch – braucht es dann überhaupt noch menschliche Strateginnen und Strategen?

Ein aktueller Beitrag auf SwissCognitive gibt eine klare Antwort: Ja. Denn schnelle Analyse und strategisches Denken sind zwei grundverschiedene Dinge. Und genau diese Unterscheidung steht seit über 25 Jahren im Zentrum des Business Campaigning Modells.

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Power Campaigning

„Power is persistence dressed up as inevitability.“

Was im Rückblick unausweichlich wirkt, war im Moment meist harte, beharrliche Arbeit. Bewegungen, die heute selbstverständlich erscheinen, haben jahrelang gegen Widerstand angeschoben. Macht ist oft nur Hartnäckigkeit, die lange genug durchgehalten hat.

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Power Campaigning

Lange war es einfach: Ein drittes Ohr, eine unheimlich schimmernde Haut, ein Auge mit zwei Pupillen – und schon war klar, dass ein Gesicht nicht von einem Menschen, sondern von einer künstlichen Intelligenz stammte. Diese Zeiten sind vorbei. Moderne KI-Bildgeneratoren erzeugen Porträts, die so überzeugend sind, dass selbst aufmerksame Betrachterinnen und Betrachter echt und künstlich kaum noch unterscheiden können. Apps wie Zoom oder Tinder lassen ihre Nutzer inzwischen sogar biometrische Daten hochladen, um zu beweisen, dass hinter einem Profilbild ein real existierender Mensch steckt.

Doch eine neue Studie, über die Spektrum der Wissenschaft berichtet, macht Hoffnung: Man kann sein Gehirn darauf trainieren, Fälschungen zuverlässiger zu erkennen. Und genau hier liegt die spannende Verbindung zum Campaigning – und zum Kampf gegen Desinformation.

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„The powerful bend; the brittle break.“

Stärke wird oft mit Starrheit verwechselt. Doch in turbulenten Märkten und Kampagnen überleben nicht die Unbeweglichen, sondern die Anpassungsfähigen. Wer sich biegen kann, bricht nicht.

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Power Campaigning

„Real power is built on what you already have, not on what you wish for.“

Viele Strategien beginnen mit einer Wunschliste: Hätten wir nur mehr Budget, mehr Reichweite, mehr Personal. Doch Macht entsteht selten aus dem, was fehlt – sondern aus dem, was schon da ist und konsequent genutzt wird.

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Power Campaigning

„Power concentrated beats power scattered, every time.“

Die meisten Kampagnen scheitern nicht an zu wenig Ressourcen, sondern an zu vielen Zielen. Wer überall ein bisschen wirken will, wirkt am Ende nirgends. Macht entsteht dort, wo Kraft gebündelt auf einen Punkt trifft.

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Campaigning Strategie: Warum klare Identität über Erfolg oder Scheitern von Kampagnen entscheidet. Power Campaigning

Die SVP hatte eine erstaunlich kluge Idee. Und sie hat sie weggeworfen.

Eine migrationskritische Initiative nicht als migrationskritische Initiative zu führen, sondern als Nachhaltigkeitsinitiative – das war ein strategisch durchdachter Zug. Häuser, die in die Höhe schiessen. Ein Dorf, das verschandelt wird. Keine Polemik gegen Ausländer, in der die Partei sonst so geübt ist. Damit liessen sich plötzlich auch im rot-grünen Lager Sympathien gewinnen, also genau dort, wo die SVP sonst keinen Fuss auf den Boden bekommt.

Das Ergebnis: 45 Prozent Ja. Für eine Vorlage, die am Ende klar verworfen wurde, ist das nicht wenig. Die eigentliche Lehre liegt aber nicht im Resultat, sondern in der Frage, warum aus einer guten Idee keine gewinnende Kampagne wurde.

Die Antwort lautet: fehlende Disziplin bei der Campaign Identity.

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Campaigning

Eine unbequeme Beobachtung vorweg: Die Effizienzgewinne, die du dir vor zwei Jahren mit KI erarbeitet hast, sind heute nichts wert. Nicht weil sie verschwunden wären – sondern weil deine Konkurrenz dieselben Gewinne hat.

Argumentarien in zwei Stunden? Standard. Medienmitteilungen in Minuten? Standard. Gegner-Analysen über Nacht? Standard. Was 2024 noch ein Wettbewerbsvorteil war, ist 2026 Tischniveau.

Damit stellt sich eine Frage, die niemand gerne stellt: Wenn alle gleich schnell sind – wodurch differenzierst du dich noch?

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