Das CO2-Gesetz hat Kerosin im Blut

«Das innovativste Gesetz der Welt»

Erinnern Sie sich noch an die Flugscham, die den Airlines Sorgen machte, als wir noch nicht wussten, dass nicht die Klimajugend, sondern ein winzig kleines Virus den Himmel über unseren Köpfen leerfegen würde? Damals hatten wir noch Sorgen…

Doch während der CO2-Ausstoss der Fliegerei ganz sicher erneut in den Fokus der Öffentlichkeit rücken wird, hat die Schweiz auch schon eine Lösung parat – eine Lösung gar, um die uns die Luftfahrtindustrie anderer Länder beneidet: eine Kombination aus Flugticketabgabe und Anschubfinanzierung für den Umstieg auf synthetisches Kerosin.

Vorletzte Woche sprach ich mit einem zukünftigen Produzenten von erneuerbarem Flugbenzin aus London. Als ich ihm erklärte, wie das neue CO2-Gesetz beides kombiniert, sprang er fast auf und sagte enthusiastisch „Wow, das ist das innovativste Konzept, von dem ich je gehört habe. Davon muss die Welt erfahren!“

Wie passt das zur kleinkrämerischen Kritik der Erdöllobby am CO2-Gesetz, wegen ein paar Rappen pro Liter, als ob die Welt daran zugrunde gehen und bald eine Hungersnot ausbrechen würde? (Dazu muss man auch noch wissen, dass die Treibstoffabgabe von Big Oil selbst erhoben und einkassiert wird, als Entschädigung dafür, dass die Erdölimporteure ihren CO2-Ausstoss reduzieren müssen, so wie alle anderen auch. In keinster Weise handelt es sich dabei um eine Steuer.)

Das neue CO2-Gesetz sieht eine Flugticketabgabe vor. Während diese ursprünglich als reine Lenkungsabgabe gedacht war – was zum Scheitern des Gesetzes im Dezember 2018 im Nationalrat beitrug – ist es ein paar kreativen Köpfen aus FDP, GLP und Mitte zu verdanken, dass 49 Prozent der Flugticketabgabe zur Finanzierung von CO2-reduzierenden Innovationen in der Luftfahrtindustrie verwendet werden können, und zwar explizit für den Einstieg in die Produktion von synthetischem Kerosin. Bei diesen kreativen Köpfen handelt es sich um die Ständeräte Damian Müller (FDP )und Ruedi Noser (FDP ), die Nationalräte Martin Bäumle (GLP) und Nicolas Paganini (Mitte) und mich (FDP), basierend auf einer Idee von ETH-Prof. Anthony Patt. 

Weiterführende Links zur Entstehung und Ausarbeitung der Idee im Sommer 2019: 

Die NZZ am Sonntag berichtete im September 2019 darüber und die NZZ kommentierte ein paar Monate später. 

Fliegen und Fahren mit Luft

Synthetisches Kerosin – ebenso wie synthetischer Diesel, Benzin oder Heizöl – sind eigentlich keine neue Erfindung. Die Technologie zur Produktion ist schon über 100 Jahre alt. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Umkehrung des Verbrennungsprozesses, indem man aus den Verbrennungsprodukten CO2 und Wasser wieder Treibstoff herstellt. Dieser Prozess erfordert Energie. Wenn diese Energie erneuerbar ist und das CO2 aus der Atmosphäre stammt (und nicht aus fossilen Quellen), dann ist der so hergestellte synthetische «Sprit» CO2-neutral. Das eigentlich Neue an dieser Technologie sind kostengünstigere Methoden zum Abscheiden von CO2 aus der Luft und die erneuerbaren Energien.

Aktuell schätzt man die Produktionskosten für einen Liter synthetischen Treibstoff auf 2.50 bis 5 Franken in der Produktion. Mit dem Geld aus der Flugticketabgabe könnte man bei heutigen Preisen 5-10 Prozent des Kerosinverbrauchs in Zürich Kloten erneuerbar produzieren. 

Solche Mengen erfordern den Aufbau einer komplett neuen Industrie. Das wiederum führt zu Effizienzsteigerung und weiteren Innovationen. In dem Masse, in dem synthetisches Kerosin  durch weitere Innovationen, Erfahrung und Effizienzgewinne günstiger wird, kann man die Beimischquote erhöhen.

Irgendwann zwischen 2040 und 2050 sollte nach Prognosen von McKinsey und dem World Economic Forum synthetisches Kerosin nicht teurer sein, als das fossile und die Luftfahrtindustrie kann komplett defossilisiert werden und CO2-neutral fliegen. Flugscham wird dann höchstens noch ein Thema für die Geschichtsbücher sein. 

Flugticketabgabe stabilisiert das Stromnetz

Auch in anderer Hinsicht ist der Einstieg in die Produktion von synthetischem Kerosin interessant. Nutzt man erneuerbaren Strom zur Produktion, kann eine Syntheseanlage die enorme Menge an Überschussstrom im Sommer in Treibstoffe umwandeln und einer sinnvollen Nutzung zuführen. Dies unterstützt die Energiewende. 

Eine Syntheseanlage kann auch als Schattenkraftwerk dienen. Man kann die Anlage drosseln, wenn der Strombedarf kurzfristig die Produktion übersteigt. Der nun nicht mehr benötigte Strom steht somit sofort anderen Nutzern zur Verfügung. Sonst nutzt man dazu in der Regel Gaskraftwerke oder Pumpspeicherwerke. Somit können Anlagen zur Produktion von synthetischem Treibstoff einen Beitrag an die Netzstabilisierung im Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien leisten. 

Die Chance packen – jetzt oder nie

Ein wesentlicher Teil des Anfangs der Geschichte vom CO2-neutralen Fliegen kann in der Schweiz geschrieben werden, aber nur, wenn wir jetzt das CO2-Gesetz annehmen. 

Denn auch andere Länder sind in den Startlöchern und bereiten Pilotanlagen vor, die EU plant eine Beimischquote für „Sustainable Aviation Fuel“ (SAF), Saudi-Arabien steigt gerade gross in die Produktion von grünem Wasserstoff ein. In ein paar Jahren wird dieser Zug abgefahren sein. Die Zeit für einen neuen Gesetzesentwurf würde kaum reichen.

Hier kommt nun noch eine zweite Weltpremiere ins Spiel: die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe bei der Berechnung der Flotten-CO2-Emissionen, Art. 18

Der Artikel besagt im Prinzip, dass Automobilimporteure beim Import eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor eine Reduktion bei den CO2-Sanktionen beantragen können, wenn sie so viel synthetischen Treibstoff kaufen oder produzieren, wie dieses Fahrzeugs während seiner «Lebensdauer» im Durchschnitt verbraucht. In Kombination mit den Steuererleichterungen für biogene Treibstoffe («Mineralölsteuerbefreiung») kommt dies einen Importeur nicht teurer, als die Sanktionen. Im Unterschied zum Bezahlen von Sanktionen kann er aber so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und auch Verbrenner klimaneutral «machen». 

Fünf Fliegen mit einer Klappe

Bei der Produktion von synthetischem Kerosin fällt je nachdem noch eine gewisse Menge synthetischer Diesel und ein wenig synthetisches Benzin an. Finanziert man mit der Flugticketabgabe die Produktion von synthetischem Kerosin, kann dies also gleichzeitig einen Beitrag an die Defossilisierung des Strassenverkehrs leisten, selbst wenn dessen Elektrifizierung nicht schnell genug vorankommt.

Aber damit nicht genug. Weitere Nebenprodukte sind Wachs und Paraffin, die sich sehr gut als erneuerbare Rohstoffe für die chemische Industrie eignen. An Ende landet dann CO2-neutrales Plastik in der Kehrichtverbrennungsanlage und man könnte deren CO2 klimaneutral rezyklieren.

Somit fördert die Flugticketabgabe die Defossilisierung des Luftverkehrs, des Strassenverkehrs und der chemischen Industrie, den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion und leistet obendrein einen Beitrag zur Netzstabilisierung. 

Kein Wunder, dass das Ausland anerkennt, was Big Oil in der Schweiz nicht wahrhaben will: die 49% aus der Flugticketabgabe, die für Innovation und Transformation im Airline Business verwendet werden dürfen, sind ein Game Changer und bringen die Schweiz mit Siebenmeilenstiefeln weiter in Richtung Klimaneutralität. 

Und was wir hier erfinden, können wir ins Ausland exportieren. Der einzige Verlierer bei diesem «Spiel» ist die Erdölindustrie, sofern sie nicht die Zeichen der Zeit erkennt und selbst in die Produktion von synthetischem Kerosin einsteigt. Sonst werden ihr andere die Show stehlen. 

Zu guter Letzt sei der Transparenz zuliebe noch bemerkt, dass die Schweiz nicht genügend erneuerbaren Strom haben wird, um für den gesamten Flugbetrieb synthetisches Kerosin zu produzieren. 

Aber auch wenn in Zukunft ein Grossteil in wind- und sonnenreichen Gegenden der Welt produziert wird, so besteht doch eine enorme Chance darin, hier mit der Produktion zu beginnen, Erfahrungen zu sammeln, neue Technologien auszuprobieren und weiterzuentwickeln und dann später die Produktion mit Schweizer Knowhow, Innovationen und Beteiligungen ins Ausland zu verlagern. 

Das schafft neue Opportunitäten und nachhaltig gesicherte Arbeitsplätze, auch in der Schweiz. 

Deshalb werde ich am 13. Juni ganz klar Ja zum CO2-Gesetz sagen, und ich hoffe, Sie auch.

Nachtrag: SVP-Nationalrat Christian Imark hat heute seinen alternativen Plan zum CO2-Gesetz präsentiert. Er verschweigt dabei, dass synthetischer Treibstoff heute noch viel teurer ist, als fossiler. Während er also auf der einen Seite einen Benzinpreisaufschlag von 12 Rappen pro Liter als Grund zur Ablehnung des CO2-Gesetzes ins Feld führt, verschweigt er, dass sein Vorschlag viel teurer käme. Der von mir hier skizzierte Weg hingegen wäre finanzierbar und wesentlich günstiger.

Ein kleiner Wegleiter für die Clubhouse App

Meine Kollegin und Spezialistin für New Work und Digital Strategy Heike Bauer hat einen Wegleiter für die neue Hype-App Clubhouse erstellt. Das habe ich eben erfahren, als ich sie um Rat fragte. Denn ich habe für heute 17 Uhr einen Termin angesetzt:

ReclaimTheFacts – strategies against the infodemic
Fake news and disinformation campaigns endanger the economy, environmental protection and our democracy. However, we are not defenseless against it. Let’s discuss strategies and actions to reclaimthefacts.

Zu Heikes Wegleiter geht es hier:
https://www.gonline.ch/clubhouse-guide.html

Mit der Crowd die Energiewende finanzieren

Medienmitteilung vom 21. Dezember 2020

Neuhausen, 21. Dezember 2020. Immer noch eine der grössten Herausforderungen für die Energiewende sind die saisonalen Schwankungen bei der Stromproduktion. Will man im Winter genügend Strom haben, liefern Kraftwerke für erneuerbaren Strom im Sommer einen enormen Überschuss, der nicht in Form von Elektrizität gelagert werden kann. Das Startup METHANOLOGY aus Neuhausen am Rheinfall will zur Lösung beitragen. Für die Weiterentwicklung eines Prototypen zur heimischen, erneuerbaren Methanol-Produktion hat es nun eine Crowdfunding-Kampagne lanciert. Für die Konzeption und Umsetzung wurden die Crowdfunding-Spezialistin CrowdConsul und Kampagnenspezialist Mr. Campaigning AG engagiert.

Erneuerbares Methanol wird als einer der wichtigsten Energieträger für die Zukunft gehandelt. Der für den Menschen giftige Alkohol besitzt als Kraftstoff für die Technik hervorragende Eigenschaften. Methanol kann lange gelagert und zum Antrieb von Schiffen, Fahrzeugen oder Flugzeugen verwendet werden und im Gebäudesektor das Heizöl ersetzen. Gerade Hausbesitzer, die ihre Ölheizung nicht durch Wärmepumpen ersetzen können, suchen nun dringend nach Alternativen, denn das neue CO2-Gesetz forciert einen Ausstieg aus dem Heizöl.

METHANOLOGY hat einen Prototypen für die Produktion von erneuerbarem Methanol entwickelt. Mit der patentierten willpower energy®-Technologie werden Wasser, CO2 und erneuerbarer Strom in erneuerbares Methanol umgewandelt. Als Einzelsystem soll er in die  meisten Kellerräume passen und könnte dort nach geringfügigen Umbau der bestehenden Heizung das Heizöl ersetzen. Aufgrund der modularen und skalierbaren Bauweise kann der willpower energy®-Reaktor nicht nur in Einfamilienhäusern eingesetzt werden, sondern auch für die Produktion grösserer Mengen, zum Beispiel zur Methanolproduktion für die Schifffahrt. Erste Schiffe, die mit Methanol betrieben werden, kreuzen schon in der Ostsee.

Um die Technologie in den nächsten drei Jahren zur Serienreife zu bringen, braucht es nun weitere Entwicklungsschritte und entsprechendes Kapital. Mit dem Aufruf, sich oder seinen Liebsten Aktienoptionen auf eine saubere Energie-Zukunft zu schenken, umwirbt das Startup eine zukunftsorientierte Öffentlichkeit, die die Lösung der dringenden Energieprobleme und den Klimaschutz unterstützen will.

Weitere Informationen:

Telefon +41 52 558 48 00

E-Mail fossilfree@methanology.com

Website www.methanology.com

«Jetzt geben wir gemeinsam Gas für eine saubere Energiezukunft.»

So steht es auf der Website der KVA Limeco in Dietikon. Und weiter: „In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower realisiert Limeco in Dietikon die erste industrielle und kommerziell betriebene Power-to-Gas-Anlage der Schweiz. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir zur treibenden Kraft für die Energiewende.“

Power-to-Gas bedeutet, dass überschüssiger, erneuerbarer Strom, den man nicht speichern kann, neu genutzt wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Den Wasserstoff kann man direkt verwenden oder lässt ihn noch mit CO2 aus der Luft reagieren und erhält dann synthetisches Erdgas (Methan). Produziert man – mit einem anderen Anlagetyp – Diesel, Benzin, Kerosin, Wachs, Plastik oder Paraffin, spricht man von Power-to-Liquid oder Power-to-X, was der übergeordnete Begriff für alle möglichen Endprodukte ist.

Auf dem Areal des Limmattaler Regiowerks Limeco in Dietikon entsteht nun die bis anhin grösste Power-to-Gas-Anlage der Schweiz mit einer Elektrolyse-Leistung von 2,5 Megawatt (MW). Ab Winter 2021/22 wird sie erstmals synthetisches erneuerbares Gas ins Netz einspeisen.

Beim Projekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower. Mit dem gestrigen Spatenstich haben die Projektpartner einen Meilenstein erreicht. Das Projekt soll aufzeigen, wie Power-to-Gas-Anlagen die erneuerbare Stromproduktion ergänzen und dabei wirtschaftlich betrieben werden können.

Seit 2013 engagiere ich mich beruflich und privat für geeignete politische Rahmenbedingungen zur Förderung von Power-to-Gas. Diese Schlüsseltechnologie für die Energiezukunft hat erst dann eine Chance, wenn die Preisverzerrungen auf dem Markt zugunsten fossiler Energien beseitigt werden.

Fast jedes Mal, wenn ich in diesen Jahren zwischen Rapperswil und Bern an einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema teilnahm, fiel der Name Dietikon als leuchtendes Beispiel für den Bau der ersten industriellen Power-to-Gas-Anlage. Das neue Projekt der Limeco leistet also nicht nur einen Beitrag an die Energiewende, sondern auch an die Promotion unserer Heimatstadt Dietikon als Wirtschaftsstandort mit einem geplanten Cluster für Umwelt und Energie. Man kann also durchaus von einer „runden Sache“ sprechen.

Nun wäre es noch schön, wenn man in Bern merken würde, dass einheimische Energie ein wenig Unterstützung braucht, durch eine Verlängerung der Steuererleichterungen für biogene Treibstoffe («Mineralölsteuerbefreiung») bis 2030 statt nur bis 2023 und dass Power-to-Gas vom Netzentgelt befreit werden muss, möchte man es im grossen Stil nutzen.

Dann wird es eines Tages heissen, dass diese Schlüssel-Technologie ihren Durchbruch in Dietikon erlebte.

— Weiterlesen www.cleanfuelnow.com/post/jetzt-geben-wir-gemeinsam-gas-für-eine-saubere-energiezukunft

Norsk E-Fuel will erneuerbaren Treibstoff für Flugzeuge produzieren

Das Industriekonsortium Norsk E-Fuel baut in Norwegen zusammen mit weiteren Projektpartnern die erste kommerzielle Anlage zur Herstellung synthetischen Kerosins. Die Produktion wird ausschliesslich mit Ökostrom angetrieben. Schon in 6 Jahren will man so viel synthetisches Kerosin betreiben, dass damit 5% des jährlichen Bedarfs von Zürich-Kloten gedeckt werden könnten.

Die Wende kommt schneller als gedacht. Auch die Schweiz wäre ein guter Standort, denn nachdem der Nationalrat beschlossen hat, dass ein erheblicher Teil der Flugticketabgabe dafür verwendet werden kann, synthetisches Kerosin gegenüber fossilem konkurrenzfähig zu machen (eine Idee von ETH-Prof. Anthony Patt, Nationalrat Martin Bäumle und mir, wie Martin Bäumle hier im Nationalrat verdeutlicht), hat die Schweiz politisch weltweit die besten Rahmenbedingungen, um sowohl das Klima zu schützen als auch den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft voranzutreiben und entsprechend neue Arbeitsplätze zu schaffen und alte im Gewerbe zu erhalten, so dass wir „den Fünfer und das Weggli“ haben können.

Voraussetzung: es gibt kein Referendum gegen das neue CO2-Gesetz oder das Referendum scheitert an der Urne. Deshalb Ja zum neuen CO2-Gesetz.

— Weiterlesen www.erneuerbareenergien.de/norsk-e-fuel-will-erneuerbaren-treibstoff-fuer-flugzeuge-produzieren

Satt von Luft oder eher betrunken?

Der folgende Artikel aus der Limmattaler Zeitung zeigt, dass dem Einfallsreichtum innovativer Unternehmer bei der Bekämpfung der Klimakrise keine Grenzen gesetzt sind.

Eine ausgewachsene Buche entzieht der Atmosphäre pro Jahr 12,5 Kilogramm CO2. Dafür müsste man 25 Flaschen ­Wodka trinken. Was einen vernachläs­sigbaren Nutzen für das Klima, aber gravie­rende Folgen für die eigene Gesundheit hätte. Klammert man den ökolo­gischen Fussabdruck gewisser tiefsibirischer Ethnien aus, so ist der Wodka für den Klimawandel ein bescheidenes Problem. Insofern wird die Welt mit dem ­Saufen von CO2-negativem Wodka nicht gerettet werden können.

Mehr dazu:

epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/issue-SaW-LIZ-20200125-article-0256513937-p1191822.html

Mit Fotovoltaik-Sprit für eine Million Schweizer Autos – Klimaschutz durch Innovation

Laut einer Studie der Empa und des Paul Scherrer Instituts liesse sich per Sonnenkraft und Photovoltaik bald Sprit für eine Million Fahrzeuge in der Schweiz produzieren.

Solche innovativen Technologien will die FDP Dietikon ins Limmattal holen. Dazu habe ich am Donnerstag eine Interpellation eingereicht, unterschrieben von zahlreichen weiteren Mitgliedern des Gemeinderats.

Für einen Klimaschutz durch Innovation muss nun aber die Politik die richtigen Weichen stellen: die Anrechenbarkeit synthetischer Treibstoffe muss asap ins CO2-Gesetz, notfalls in die Verlängerung des alten; Mineralölsteuerbefreiung für Biotreibstoffe inkl. Synth. Sprit muss markant verlängert werden; für LNG muss der naturwissenschaftlich falsche Umrechnungsfaktor bei der Mineralölsteuer korrigiert werden

— Weiterlesen www.blick.ch/auto/news_n_trends/power-to-gas-in-der-sonne-liegt-die-kraft-die-sonne-liefert-sprit-fuer-eine-million-schweizer-autos-id15404795.html

Mit business campaigning 1 Million Kilo CO2 einsparen

Meine Firma unterstützt das Startup Simply Home bei der Lancierung einer Kampagne für intelligente Heizungssteuerung.

Weiterlesen punkt4.info/social-news/news/business-campaigning-plant-klimaschutzkampagne.html

Blockchain Technologie – wie man sie erfolgreich einführt

Roger Bittel betreibt Upcrypto-Your Cryptocurrency News, einen News-Kanal und Community-Plattform rund um das Thema Blockchain.

Gestern hat er mich interviewt zur Frage, wie man Blockchain Technologie erfolgreich einführt. Basis des Interviews ist mein Modell mit den vier Dreiecken, den The Science of Change Triangles.

Hier geht’s zum Interview:
https://upcrypto.org/2019/05/28/blockchain-technologie-wie-man-sie-erfolgreich-einfuhrt-interview-mit-peter-metzinger/

nexoya macht Analytics am Campaigning Summit künstlich intelligenter

Nur noch zweieinhalb Wochen bis zum 7. Campaigning Summit Switzerland, der unter dem Motto «Campaigning im Zeitalter der Algorithmen» steht. Da passt es, dass wir eine neue Partnerin dazu gewinnen konnten, die mittels auf Künstlicher Intelligenz basierten Algorithmen die Kampagnen-Analyse deutlich vereinfacht – das Startup nexoya. Der Clou daran: nexoya führt die Analysedaten der verschiedensten Plattformen in einem einzigen Dashboard zusammen und ermöglicht so einen besseren und schnelleren Überblick und bessere Entscheidungen. Bei business campaigning GmbH setzen wir das jetzt ein. Wer nexoya live erleben und sich mit den Gründern unterhalten will, hat dazu am Campaigning Summit Switzerland die Möglichkeit. Wer sein Ticket jetzt sichert, spart 100 CHF (bis Ende März).

Heute morgen haben wir die folgende Medienmitteilung veröffentlicht:

Campaigning Summit Switzerland mit weiterem Partner für künstliche Intelligenz im Marketing

Dietikon. Der Campaigning Summit Switzerland steht ganz unter dem Motto «Campaigning im Zeitalter der Algorithmen». Digitalisierung auf der einen und das, was uns Menschen ausmacht auf der anderen Seite stehen im Fokus. Mit nexoya konnte nun ein weiterer Partner für Künstliche Intelligenz gewonnen werden. Die Marketing Intelligence Plattform dieses Startups ermöglicht es Marketern, automatisierte datengesteuerte und bessere Entscheidungen zu treffen, mittels der Zusammenführung von Analyse- und Kampagnendaten über API-Schnittstellen. nexoya wird am Campaigning Summit Switzerland mit einem Stand vertreten sein und einen Workshop anbieten. 

Gemäss eigenen Angaben ist nexoya «eine Marketing Intelligence Plattform, die es Ihnen ermöglicht, datengesteuerte Entscheidungen zu treffen», damit man die richtigen Entscheidungen treffen und nachweisbar den Erfolg von Kampagnen erhöhen kann. Heutzutage arbeitet ein durchschnittliches digitales Marketing-Team mit zehn oder mehr Online-Marketing-Tools wie Salesforce, HubSpot, Google Analytics, Hootsuite, MailChimp und weiteren. Der Prozess für das Zusammentragen, Bereinigen, Analysieren und Interpretieren der Daten aus all diesen Tools ist schwierig, zeitaufwändig und teuer. Ausserdem wird die Landschaft mit jedem weiteren Kanal komplexer. Mit der Marketing Intelligence-Plattform von nexoya bekommen Anwender nun automatisiert ein solides Verständnis dafür, wie ihre Marketingkampagnen, Conversions, Klicks und andere KPIs sich entwickeln und können jede einzelne davon auf einer KI-basierten zentralen Plattform verfolgen.

«Wir haben schon immer Startups eine Plattform geboten, aber auf dieses freue ich mich ganz besonders», so Peter Metzinger, Veranstalter und Gastgeber des Campaigning Summit Switzerland. Er will nexoya in den wenigen verbleibenden Wochen bis zum Summit testen und dann ein erstes Feedback geben. Zudem sei das Angebot komplementär zu dem von Liquid Newsroom und Paixon, deren Vertreter als Referentin und Referenten Beispiele aus der Praxis von Künstlicher Intelligenz im Campaigning und Marketing zeigen werden.

Am 5. April treffen sich Experten der internationalen Campaigning-Szene aus den Branchen Kommunikation, Marketing, Change Management und Public Affairs bereits zum siebten Mal beim Campaigning Summit Switzerland.  

Ganz nach dem Motto «Networking, Inspiration und voneinander lernen» bietet der bisher jährlich stattfindende Campaigning Summit Switzerland Profis aus Verbänden, NGOs und Unternehmen eine einzigartige Plattform, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, spannende Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen. Die Teilnehmenden sind Meinungsmacher und Querdenker unterschiedlichster Branchen, denen einzig und allein gemeinsam ist, dass sie Menschen dazu bewegen ihr Verhalten, Denken oder Einstellungen zu verändern. Der Blick über den Tellerrand ist dabei oft sehr hilfreich. 

Genau diesen zu bieten ist der Anspruch von business campaigning GmbH, der Nr. 1 für Campaigning in der Schweiz, die den Campaigning Summit Switzerland organisiert und massgeblich finanziert. Nach dem kommenden Campaigning Summit Switzerland wollen die Veranstalter eine einmalige Pause bis 2021 einlegen.

Der 7. Campaigning Summit Switzerland am 5. April 2019 steht ganz im Zeichen von «Campaigning im Zeitalter der Algorithmen». Partner, die den Campaigning Summit Switzerland ermöglichen, sind Booster Magazine, business campaigning GmbH, EMEX Management GmbH (Business Innovation Week), Greenfocus Communications Andrea Holenstein, Hochschule Luzern, Liquid Newsroom, nexoya, news aktuell (Schweiz) AG, Paixon GmbH, Papiersaal Zürich, persönlich Verlags AG, TICKETINO AG und Vögeli Druck AG.

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